01 Januar - 31 Dezember
Mo 8.00 - 17.30
Di 8.00 - 17.30
Mi 8.00 - 17.30
Do 8.00 - 17.30
Fr 8.00 - 17.30
Sa 8.00 - 17.30
So 8.00 - 17.30
Die gewöhnlich Basilika Unserer Lieben Frau genannte Sankt-Martin-Basilika ist Mittelpunkt der Marienverehrung. Zu ihr gehören die Kapelle Our Lady von 1335 und die heutige, aus dem Jahre 1409 stammende Kirche. Es handelt sich um einen gotischen Bau, der 1775 mit einer barocken Laterne versehen wurde.
Die bemerkenswerte Statue der Jungfrau der Barmherzigkeit (95 cm hoch) wurde der Stadt Halle 1267 von Machteld von Brabant gestiftet und thront über dem Hauptaltar.
Das in der Krypta aufbewahrte Goldene Buch erwähnt 59 Wunder sowie die Namen von über zehntausend Mitgliedern der Bruderschaft. Ein prächtiges Alabaster-Retabel in der Kapelle von Trazegnies stellt die sieben Sakramente dar. Im Chorumgang kann man die Notre-Dame-Kapelle und weitere neun strahlenförmig angeordnete Kapellen bewundern.
Das Taufbecken aus Messing stammt aus Tournai und geht auf das Jahr 1446 zurück. Die feinen Skulpturen im Tabernakel ziehen alle Blicke auf sich. Das Chorpult aus Messing (15. Jh.) in Form eines seine Schwingen ausbreitenden Adlers stellt einen weiteren Schatz der Basilika dar.
Es ist Papst Pius XII, der die Kirche 1946 in den Rang einer Basilika erhebt.
Eine kleine Anekdote: nach ihrer Heirat mit Prinz Philip hat Prinzessin Matilde ihren Brautstrauß der Jungfrau von Halle gestiftet.
Mehr info : www.visithalle.be/basiliek
Das Standbild wurde 1267 von Sofia aus Thüringen gestiftet und gehörte zum Erbe ihrer Mutter Sophia, der Heiligen Elisabeth von Ungarn. Es zeigt Maria, die dem Kind die Brust gibt, ein Motiv frühchristlicher und byzantinischer Kunst. Während der Belagerungen 1489 und 1580 soll sie Kanonenkugeln gesammelt haben; die Schwärzung des Gesichts erklärt sich wohl durch Silberoxidation.
Rund um den Hochchor liegen neun Kapellen. In der dritten zeigen die Glasfenster Szenen aus dem Leben Mariens und der Heiligen Familie; das Sakramentshaus von 1409 zeigt Fußwaschung und Abendmahl. Die vierte Kapelle zeigt den Einzug Jesu in Jerusalem und die Todesangst im Garten. In der fünften finden sich Verhaegen-Fenster, gestiftet von Königin Maria Hendrika, mit Szenen von Geburt, Anbetung und Flucht.
Die barocke Kanzel aus dem 17. Jahrhundert zeigt das Thema Glaube. Unter ihr steht eine Frau mit Kreuz, die mit Hilfe zweier Engel Sünde und Unglauben, dargestellt als Ungeziefer, bekämpft. Taufbecken und Wandpaneele tragen Bilder der Evangelisten. Eine Taube unter dem Klangpaneel symbolisiert den Heiligen Geist. Oben steht der Gute Hirte mit einem Schaf.