01 Juni - 30 September
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Fr 14.00 - 17.00
Sa 14.00 - 17.00
So 14.00 - 17.00
Der seltene frühbarocke Beichtstuhl neben dem Eingang ist auf 1634 datiert. Seltsamerweise befindet sich darin auch ein Toilettenbecken, vermutlich ein Umbau eines früheren Grispots, eines Heizgeräts mit Holzkohle oder einem erhitzten Stein.
Ein Meisterwerk ist die Kanzel mit den Figuren des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und der Unschuld unter dem Kübel und den Symbolen von Synagoge und Kirche am Fuß der Treppe. Jacobus Verbuecken schuf sie 1680, Peter Verbruggen kümmerte sich um die prächtige Skulptur, unterstützt von seinen beiden Söhnen Peter und Hendrik Frans.
Ein bemerkenswertes Element der Innenausstattung ist die neugotische gusseiserne Abzäunung des für die Beginen reservierten Raums, das August Van Aerschot 1879 lieferte, um ein von ihm 1846 angefertigter Abzäunung im Empirestil zu ergänzen.
An der Außenseite der Kirche, in der südwestlichen Ecke, befindet sich in einer Ädikula die hölzerne Statue des Christus in der Rast, die aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammt. Die Statue ist mit einem (neuen) Bleimantel bedeckt. In Höhe vom südlichen Querschiff befindet sich unter einem Baldachin ein Wandgemälde mit Christus im Ölgarten. Das weitgehend zerfallene Gemälde (bereits 1616 erwähnt) wurde 1958 von Kallist Fimmers neu gemalt.
Ein hochwertiges neugotisches Kunstwerk ist der Hauptaltar aus Marmor und Alabaster. Er wurde 1889 von Pierre Peeters aus Antwerpen hergestellt. Albrecht Jacobs lieferte die kupferne Tabernakeltür. Anschließend wurde der Altar mit Kupferornamenten von Lambert Van Ryswyck aus Antwerpen geschmückt. Pierre Peeters war auch der Schöpfer der Holzstatue des Heiligen Gerhard Majella im Jahr 1898.
Das Kirchenmobiliar umfasst wertvolle Stücke. Die Kalvarienberggruppe stammt aus der alten Kirche. Christus und Johannes sind aus dem 16. Jh., Maria wohl jünger. Kreuz und Gemälde sind neugotisch. Im Chor hängt ein spätgotischer Messingkronleuchter mit Maria im Strahlenkranz. Eine steinerne Katharinafigur aus dem späten 15. oder frühen 16. Jh. steht über der Eingangstür.