01 Januar - 31 Dezember
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So 10.30 - 18.00
+32 81 58 81 91
Mittwoch 18.30
Sonntag 11.00
Diese schöne romanische Kirche steht inmitten eines Friedhofs. Sie wurde aus Steinen aus der Gegend erbaut und stammt aus dem XI. Jhdt., jedenfalls wenigstens der Turm und der vordere Teil des Mittelschiffs. Im XIX. Jhdt wurde sie um zwei Joche und einen dreiseitigen Chor erweitert.
Außen zieht der massive Turm die Aufmerksamkeit auf sich. Ursprünglich war dieser Turm zur Verteidigung erbaut. Das erkennt man an den kleinen Öffnungen in den Mauern, von wo aus man mit verschiedenen Geschossen auf Angreifer zielen konnte.
Innen lenken einige bemerkenswerte Stücke das Auge des Betrachters auf sich: eine gothische Pietà aus dem XVI. Jhdt., eine Statue des Hl.Firmin aus mehrfarbigem Holz (XVII. Jhdt.), eine Platte der alten Kanzel, die in den heutigen Altar eingebaut ist (XVIII. Jhdt.), die Grabplatten von Jean de Namur (verstorben 1569) und von F. de Ronvau (verstorben 1603). Im Jahre 1963 hat J. William das Taufbecken gebaut.
Kirche und Friedhof wurden 1976 als Denkmal eingestuft.
KIKIRPA : Photothek online
Statue, Pietà, Ende des 16. Jahrhunderts, geschnitztes und polychromes Holz, Höhe 81 cm, 1963 von L. M. Londot restauriert und polychromiert.
Skulptur eines unbekannten Künstlers, aus Terrakotta, um 1700, Höhe 92 cm.
Drei neoklassizistische Altäre und eine Kanzel aus dem 19. Jahrhundert wurden im Kirchenschiff aufgestellt, als dieses vergrößert wurde. Bemerkenswert ist, dass für diese Kanzel geschnitzte Holztafeln aus dem 18. Jahrhundert wiederverwendet wurden, die die Jungfrau Maria, Johannes den Täufer und Christus darstellen. Diese Tafeln wurden später in den zeitgenössischen Altar (1963) wieder eingearbeitet.
Grabplatte im Renaissancestil im südlichen Seitenschiff, liegend in Waffen, Wappen und Quartieren, Stein. Sie gehört Jean de Namur, Eigentümer der Cense de Dhuy, unehelicher Sohn des Grafen von Namur, gestorben 1569.
Grabplatte von François de Ronvau, genannt Caverenne (gestorben 1603), Flachrelief des Verstorbenen, kniend vor dem Kruzifix, Stein.
Entworfen von Jean Williame, um 1963, Marmor und Messing, Höhe 92 cm. Jean Willame, geboren am 16. März 1932 und verstorben am 4. Oktober 2014, war ein belgischer Bildhauer. Er wurde an der École de Métiers d'Art de l'abbaye de Maredsous ausgebildet und arbeitete häufig mit Architekten (Roger Bastin, Simon Brigode, Jean Cosse, Guy Van Oost) zusammen, um Skulpturen in öffentliche oder religiöse Gebäude zu integrieren. Ab 1976 lehrte er an der Akademie der Schönen Künste in Namur.