01 April - 30 September
Mo -
Di 13.30 - 16.30
Mi 13.30 - 16.30
Do 13.30 - 16.30
Fr 13.30 - 16.30
Sa 13.30 - 16.30
So 13.30 - 16.30
Zwischen dem 13. und 15. Jh. gebaute Kirche, die nach ihrer 1944 erfolgten, kriegsbedingten Zerstörung fast gänzlich wiederaufgebaut werden musste. Nur die Vorderfront war stehen geblieben.
Der spätgotische Turm (1454) ist ein Werk Jan van Ruysbroecks, dem Architekten des Rathauses von Brüssel, und gilt als eines der Sieben Wunder von Löwen. Er ist als „Turm ohne Nägel“ bekannt, da er ohne Verwendung eines einzigen Nagels in Stein gehauen ist.
Vom Turm erklingt eines der drei Glockenspiele der Stadt.
Im Kirchenchor befindet sich ein prächtiges hölzernes Chorgestühl (1540-1544) von Mathieu de Waeyer, das gänzlich unter dem Bombenschutt verschüttet war. Eine äußerst gewissenhafte Sichtung und Restaurierung hat eine Rekonstruktion der biblischen Szenen ermöglicht.
Die Kirche gehört der Augustinerabtei. An der einen Seite der Kirche bilden die einstigen Abteibauten jetzt einen Wohnkomplex. Wenn man an der nördlichen Seite nach links geht, kommt man durch eine von den Giebelhäusern der alten Beginengemeinschaft gesäumte Straße.
Das Chorgestühl, 1540 von Abt Petrus bestellt, vereint Spätgotik und italienische Lebendigkeit. Nach der Zerstörung durch die Bombardierung vom 11./12. Mai 1944 wurde es vom Bildhauer Joseph Van Uytvanck restauriert. Das Werk umfasst 496 Figuren und zeigt ausschließlich religiöse Themen: das Leben der hl. Gertrud, des hl. Augustinus sowie die Erlösung Christi.