01 April - 31 Oktober
Mo 8.00 - 18.00
Di 8.00 - 18.00
Mi 8.00 - 18.00
Do 8.00 - 18.00
Fr 8.00 - 18.00
Sa 8.00 - 18.00
So 8.00 - 18.00
01 November - 31 März
Mo 8.00 - 17.00
Di 8.00 - 17.00
Mi 8.00 - 17.00
Do 8.00 - 17.00
Fr 8.00 - 17.00
Sa 8.00 - 17.00
So 8.00 - 17.00
Rundblick
Sommer : 9.00 - 17.30 Uhr (letzte Eintrittskarte um 17.00 Uhr)
Winter : 10 - 16.30 Uhr (letzte Eintrittskarte um 16 Uhr)
Eintrittspreise : 8 € pro Person (6 € pro Person für Gruppen von mindestens 6 Personen).
Museum für moderne religiöse Kunst
01/04 - 31/10 : von Mittwoch bis Sonntag : 14.00 - 16.00 Uhr
01/11 - 31/03 : Fr - Sa - So : 14.00 - 16.00 Uhr
musea@basilicakoekelberg.be
Führer: annemiegh@gmail.com of +32 475 966 566 (10 Tage vorher)
Museum der Schwarzen Schwestern
Sommer : jeden Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
Das Museum ist im Winter geschlossen.
Umfassende Informationen über das Panorama und die Museen: Website der Basilika - info@basilicakoekelberg.be
Auf Niederländisch, Französisch oder Englisch: info@basilicakoekelberg.be oder +32 2 421 16 60.
Montag-Dienstag-Donnerstag-Freitag-Samstag : 9.00 (FR)
Mittwoch : 8.15 (FR) • 9.00 (NL)
Sonntag : 9.00 (FR) • 10.00 (FR) • 11.30 (NL)
Siehe aktualisierte Fahrpläne auf der Website unseres PartnersEgliseinfo
Die Basilika von Koekelberg, offiziell die Nationale Basilika des Heiligen Herzens, gehört zu den bedeutendsten religiösen Bauwerken Brüssels. Mit 164 m Länge, 107 m Breite und 93 m Höhe ist sie die fünftgrößte Kirche der Welt und das größte Art-Déco-Gebäude Westeuropas. Durch ihre Lage ist sie schon vom Plateau von Koekelberg aus sichtbar.
Die Idee für eine große Basilika stammt von Leopold II., inspiriert vom Sacré-Cœur in Paris. Der Grundstein wurde 1905 gelegt, doch der Erste Weltkrieg unterbrach die Arbeiten. Nach dem Krieg erklärte Kardinal Mercier das Projekt zum Friedensmonument. 1970 wurde die Kirche mit ihrer Kuppel vollendet.
Der Architekt Albert Van Huffel verband Art Déco mit frühem Modernismus. Das Gebäude besteht aus Stahlbeton und ist mit Stein oder glasierter Terrakotta verkleidet. Im Inneren entdeckt man einen weiten Blick auf das Kirchenschiff, mehrere Kapellen und zahlreiche Glasfenster, die von katholischen Verbänden und Gemeinden gestiftet wurden.
In 52,80 m Höhe bietet eine Außengalerie unter der Kuppel ein beeindruckendes Panorama über Brüssel sowie über die flämischen und wallonischen Teile der Provinz Brabant. Bei klarem Wetter sieht man sogar die Kathedrale von Mechelen und die Ebene von Ronquières.
In der Kuppelgalerie im dritten Stock befindet sich zudem das Museum für moderne religiöse Kunst mit einer umfangreichen Sammlung von Gemälden und Skulpturen, die sich mit Religion und Spiritualität befassen.
Die Schwarzen Schwestern gingen aus den Cellitinnen hervor, einer Armutsbewegung, die sich im 14. Jh. im Rheinland und in den Niederlanden verbreitete und vor allem Pestkranke betreute. 1459 erhielten sie durch eine päpstliche Bulle eine Regel und Gelübde. Das Brüsseler Kloster, erstmals 1465 erwähnt, war klein, aber wohlhabend. Nach seinem Wegzug 1998 gelangten Teile des Erbes in ein Museum mit religiärer Kunst und bürgerlicher Ausstattung.
George Minne wurde 1866 in Gent geboren. Nach seinem Studium an der Akademie für Schöne Künste wandte er sich unter dem Einfluss von Maurice Maeterlinck dem Symbolismus zu. 1898 zog er nach Sint Martens Latem, wo er bis zu seinem Tod 1941 lebte. Er gehörte der Gruppe Les XX an. Für die Basilika von Koekelberg schuf er eine Skulptur des Heiligen Herzens sowie ein Kruzifix an der Apsis.
Harry Elstrøm (1906–1993) war ein dänisch englischer Künstler, der in Dresden, Rom und Brüssel Kunst studierte und sich 1934 in Brüssel niederließ. Bekannt wurde er durch innovative religiöse Kunst. Ab 1940 lehrte er Bildhauerei am Sint Lucas Institut. In der Basilika schuf er expressionistische Skulpturen, darunter das monumentale Kruzifix mit vier Engeln und die Figuren der vier Evangelisten.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Genter Architekt Albert Van Huffel mit dem Entwurf der Basilika beauftragt. Er verband künstlerische Ausbildung und praktische Erfahrung, arbeitete als Architekt und Dekorateur und lehrte in Brüssel. In den 1920er Jahren entwickelte er einen schlichten, geometrischen Stil. Sein Basilika Modell gewann 1925 einen Preis. Nach seinem Tod vollendete Paul Rome die Pläne.