
Samstag 9 Juni 2018
In der Kathedrale Unserer Lieben Frau wurde "De Plek" offiziell eingeweiht. Dies ist ein Raum in der St. John's Chapel, in dem Besucher und Gläubige bei einem Snack und einem Getränk ein ruhiges Gespräch führen können.
Die ehemalige Johanniskapelle im Dom wurde zu einem Treffpunkt für Kirchenbesucher und Touristen umgebaut. Es war einmal die Sonntagsschule hier und in den letzten Jahren war sie ein verherrlichter Lagerraum. Aber nach einer gründlichen Restaurierung können die Besucher die Gewölbe und den Lettner bewundern, die sich jahrelang hinter der Tischlerei verstecken. De Plek', wie der Raum genannt wird, wurde von Kommissar Luk Lemmens, Monsignore Johan Bonny und Direktor Christian Devos offiziell eröffnet.
"Die Neugestaltung der Kapelle ist Teil der erweiterten Besucherroute und Empfangspolitik des Doms. Ab diesem Sommer werden Freiwillige die Besucher auf dem Portal der Frauenkirche begrüßen. Aber für vertiefte Diskussionen können sie den "Ort" nutzen, wo sie einen Happen essen und trinken können", sagt Kommissarin Lemmens. Im vergangenen Jahr besuchten rund 55.000 Menschen aus Antwerpen und rund 280.000 Touristen die Kathedrale.
Während der Öffnungszeiten ist De Plek für Touristen geöffnet, zunächst an Samstagen, Sonntagen und Montagen.
Die Kathedrale hat auch ihr eigenes Bier: Aurore, eine Blondine, und Memento, ein dunkles. Sie sind im Kathedralenladen erhältlich. (ADA)
Die Kirchen standen dieses Wochenende wieder im Mittelpunkt (6.-7. Juni 2026) und zwar als "Orte der Erinnerung". Nicht nur da in oder an fast allen Kirchen Gedenkstätten zu finden sind, die teils an schreckliche Ereignisse erinnern. Sie sind auch Orte der privaten Erinnerung für viele Einwohner Luxemburgs.
ORTE DER ERINNERUNG 68 offene Kirchen, die Orte der Erinnerung sind. Mit Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten, geführten Besichtigungen, ... organisiert in Zusammenarbeit mit dem MNHM und vielen Ehrenamtlichen, Pfarreien, Gemeinden und anderen Organisationen, mit der Unterstützung des Kulturministeriums und der Stadt Luxemburg, koordiniert von der ErwuesseBildung und der Pressestelle des Erzbistums.