
6. und 7. Juni 2026
Mittwoch 18 Februar 2026
HUMOR, IM KULTURERBE VERBORGEN
Die Freude ist das schönste Gesicht des Glaubens
Das religiöse Erbe ist zutiefst menschlich, durchzogen von Freude und Humor. Lassen Sie uns diese freudige, menschliche und manchmal humoristische Dimension der Religion in Kunst und Architektur entdecken.
Viele Kirchen, insbesondere mittelalterliche, weisen spielerische oder satirische Elemente auf (Kragsteine mit Ornamenten und Gargoyles, Kapitelle mit eingearbeiteten Bildern, Miserikordien…). Im Mittelalter war der Humor ein Mittel, mit dem man das nicht belesene Publikum anrühren konnte.
Die Freude kann Antrieb sein für Architektur und Liturgie. Auch die positive, festliche, leuchtende Dimension der Kirche soll hervorhoben werden: das Licht (Kirchen fenster), die Musik (Orgel und Gesänge), die Farben (mittelalterliche oder zeitgenössische Vielfarbigkeit), die Feierlichkeiten (religiöse Feste, festliche Augenblicke, in denen man sich vollkommen vereint fühlt).
Der Humor kann auch im Dienst der moralischen Botschaft stehen: bei einigen Darstellungen hat man sich der Komik bedient, um zum Nachdenken anzuregen, um die Sünde anzuprangern, um eine christliche Moral zu lehren.
ORTE DER ERINNERUNG 68 offene Kirchen, die Orte der Erinnerung sind. Mit Vorträgen, Ausstellungen, Konzerten, geführten Besichtigungen, ... organisiert in Zusammenarbeit mit dem MNHM und vielen Ehrenamtlichen, Pfarreien, Gemeinden und anderen Organisationen, mit der Unterstützung des Kulturministeriums und der Stadt Luxemburg, koordiniert von der ErwuesseBildung und der Pressestelle des Erzbistums.
Tragen Sie die Öffnungszeiten und das Programm ihrer Kirche bitte bis zum 13.3. ein openchurches.eu/fr/jeo. Schicken Sie bitte auch Fotos von den Gedenksteinen in und um die Kirche!
Samstag, 31. Mai und Sonntag, 1. Juni - 18. Ausgabe: „Verborgene Schätze vom Keller bis zum Dachboden"