01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 16.00
Di 9.00 - 16.00
Mi 9.00 - 16.00
Do 9.00 - 16.00
Fr 9.00 - 16.00
Sa 9.00 - 16.00
So 9.00 - 16.00
Die ältesten Teile dieser Kirche gehen bis ins 12. Jh. zurück. Der Bau wurde im 13. Jh. mit einem Transept abgerundet und einem Turm in der Vierung fertig gestellt und im 15. Jh. mit einem Chor ergänzt; im 17. Jh. folgten dann weitere Adaptionen.
1719 wurde die Kapelle des Heiligen Kreuzes hinzugefügt. In ihr werden sorgsam zwei wundertätige Kreuze aufbewahrt. Später, 1865, wurde der Kirchenbau nach Westen hin erweitert. Insgesamt handelt es sich um einen imposanten Bau aus dem für die Region typischen Sandstein.
Bewundern Sie den Kirchenschatz, die Grabsteine, die Gemälde und die besonders schönen Buntglasfenster.
Sankt Martin wird auf einem Retabel auf dem neugotischen Hauptaltar dargestellt und man findet ihn auch in einigen anderen Skulpturen.
Eine Statuengruppe mit der „Krönung Marias“ schmückt einen weiteren Altar. Die Wandbekleidung, die Kanzel und anderes Mobiliar stammen aus dem 18. Jh.
Die Kreuzkapelle zeigt Holztafeln mit der Legende der Heiligen Kreuze von Asse. Eine arme Frau leiht Geld von Juden und bringt ihnen auf deren Forderung eine Hostie, die sie in einem dürren Baum versteckt. Der Baum blüht wundersam, ein Bauer fällt ihn, und aus dem Holz entsteht ein Kreuz. Ein zweites Kreuz erscheint in seinem Nussbaum. Nach Prüfung der Wunder gelangt es in die St.-Martinus-Kirche, wo es noch heute verehrt wird.
Das Triptychon aus dem 17. Jahrhundert, Hendrik De Clerck zugeschrieben, zeigt in der Mitte die Folter des heiligen Sebastian durch Bogenschützen. Links wirft Sebastian dem Kaiser seine Ungerechtigkeit vor, rechts wird er als Geisel genommen. Weitere Szenen zeigen ihn mit Reitern, mit Marcus, Marcellus und Zoë sowie die missglückten Exekutionen. Die beiden Flügel sind gespiegelt.“