01 Januar - 31 Dezember
Mo 8.30 - 17.30
Di 8.30 - 17.30
Mi 8.30 - 17.30
Do 8.30 - 17.30
Fr 8.30 - 17.30
Sa 8.30 - 17.30
So 8.30 - 17.30
Unter der Woche : 8.00
Sonntag : 11.00 - 18.00
Die aus dem 13. Jh. stammende Sankt-Medardus-Kirche in Jodoigne steht unter Denkmalschutz und wird zu Recht als eines der Schmuckstücke des frankophonen Brabants bezeichnet. Dieses wichtige romanische und gotische Gebäude hat dank einer gekonnten Restaurierung in den 70ger Jahren seine ganze ursprüngliche Pracht wieder gewonnen.
Schon beim Eintritt vermittelt der warmtönige weiße Kalkstein aus Gobertange dem Gebäude all seinen Glanz. Vom breiten Querschiff aus wird der Blick des Besuchers vom halbkreisförmigen Chor und schlichten polychromen Statuen – darunter die des Schutzheiligen Medardus - angezogen. 457 geboren, war Medardus als Bischof und Verkünder des Evangeliums bekannt, aber er stand auch im Ruf eines „Regenmachers“. Fixiert man die Statue des Heiligen, so meint man, er lächle einem zu.
Daher stammt auch die nette Geschichte, die man sich bis heute in Jodoigne erzählt. Einmal in fernen Zeiten sitzt ein Pfarrkind in der Kirche und spricht seine Gebete, als sein Blick plötzlich auf ein paar Münzen fällt, die ganz offensichtlich als Opfergabe da liegen. Die Versuchung ist zu groß. Der gute Mann nimmt eine an sich und blickt dann auf die Statue des Heiligen, der ihm zuzulächeln scheint. Da sagt er zu ihm: „Du lachst sankt Medardus, dann nehme ich noch eine… „ und steckt eine weitere Münze ein.
Die unmittelbare Umgebung der Kirche ist reizvoll: ein gepflasterter Platz mit ein paar Bäumen, ein freier und weitschweifender Blick auf den Stadtteil, eindrucksvolle Häuser, die dem ganzen eine stilistische Kohärenz verleihen. Gehen Sie weiter bis zum nahe gelegenen ebenfalls sehr reizvollen Hauptplatz. Wenn Sie unter www.jodoigne.be die Rubrik „patrimoine“ anklicken, erfahren Sie weit mehr über die Kirche und entdecken diese in einer Panorama-Ansicht.
Der halbrunde Chor wird von zwei Absidiolen flankiert, die während der Restaurierung der 1970er Jahre freigelegt wurden. Die Entfernung der angehängten Sakristeien machte die kleine romanische Tür links vom Chor sichtbar. Der nach Osten gerichtete Chor besitzt unten fünf romanische Öffnungen und oben fünf gotische, getrennt durch einen Kordon, der den Übergang von Romanik zu Gotik zeigt.
Die rechte Apsis gegenüber der zentralen Apsis erregt durch den Grabstein auf ihr Aufmerksamkeit. Bis zum 18. Jahrhundert waren alle Priester von Saint-Médard in der Tat religiös "bekennt sich zum Orden der Hospitalisierer". Der Titel des Bruders war an ihren Namen gebunden. Wir können es daher auf Bruder Joannes Stassouls Epitaph sehen. "Hier liegt der begrabene Bruder Jean Stassoul, Priester dieser Kirche....". Der letzte der Gastbrüder ist Remacle Mohy, der 1621 starb.
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Das Hauptschiffgewölbe stammt von 1759, als das Kircheninnere vollständig umgebaut und an die Standards des 18. Jahrhunderts angepasst wurde. Das Gewölbe wurde abgesenkt, mit Stuck verziert und als Felsengewölbe bezeichnet. Ursprünglich war es ein Rippengewölbe wie in den Seitenschiffen. Spuren davon finden sich im Westgiebel, an Säulensockeln und an teilweise verdeckten Querhausfenstern.
Diese religiöse Szene der Flämischen Schule wird teils Erasmus Quellin zugeschrieben, während das IRPA eher einen anonymen Autor annimmt. Das Ölbild auf Leinwand entstand wohl für Saint Médard, auch wenn der Bezug zu Saint Thérèse in Jodoigne unklar bleibt. Ende des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts war das Thema beliebt. Das Werk besticht durch zarte Gesichter und ausdrucksvolle Darstellung.
Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Werk zeigt vermutlich die heilige Helena, Mutter Konstantins des Großen und Entdeckerin des wahren Kreuzes. Möglich sind auch andere Heilige: etwa Renelde, die ein Kreuzreliquiar aus dem Heiligen Land brachte, oder Radegunde, erste Königin Frankreichs, die ein Fragment von Kaiser Justin II. erhielt.
Das ursprüngliche Portal war bis 1822 der einzige Eingang, bevor ein größerer Zugang daneben geöffnet wurde. 1970 erhielt die Tür wieder ihre Funktion als Haupteingang. Das Tympanon trug einst eine Statue des heiligen Medard aus polychromem Holz, deren Füße gekürzt wurden. Links davon erkennt man Spuren eines kleinen Oratoriums, das 1643 zur Einsiedelei wurde.