01 April - 31 Oktober
Mo 8.00 - 19.00
Di 8.00 - 19.00
Mi 8.00 - 19.00
Do 8.00 - 19.00
Fr 8.00 - 19.00
Sa 8.00 - 19.00
So 8.00 - 19.00
01 November - 31 März
Mo 8.30 - 18.00
Di 8.30 - 18.00
Mi 8.30 - 18.00
Do 8.30 - 18.00
Fr 8.30 - 18.00
Sa 8.30 - 18.00
So 8.30 - 18.00
Dieses Fenster, das Franz von Assisi gewidmet ist, bereichert das Kircheninnere und lädt dazu ein, die Schöpfung mit neuer Aufmerksamkeit zu betrachten. Laudato Si erinnert an unsere Verantwortung für die Erde und betont die Sorge um Mensch, Natur und unser gemeinsames Zuhause. Das neue Buntglasfenster ist eine zeitgemäße Ergänzung zu den 15 bestehenden Glasfenstern aus dem 19. und 20. Jahrhundert, mit denen unsere Kirche reich ausgestattet ist.
Diese polychrome Holzstatue der Madonna mit Kind (ca. 68 cm) wurde anlässlich des 850-jährigen Jubiläums der St.-Pieterskerk restauriert und stammt vermutlich aus dem späten 14. oder frühen 15. Jahrhundert. Die anmutige Madonna, die feinen Falten und die handwerkliche Kunstfertigkeit fallen sofort ins Auge. Ursprünglich war die Statue auch mit sogenannten Cabochons verziert, glatt geschliffenen, farbenfrohen Edelsteinen ohne Facetten, die oft eine runde oder ovale Form haben. Es handelt sich um das älteste Erbstück der Kirche.
Die von Michiel Clauwaert aus Brügge gefertigte Kommunionbank, ursprünglich mit 4 festen Tafeln und 3 Türen, wurde 1865 von J. Van Nieuwenhuyse um 4 Teile auf ihre heutige Länge von 20,26 m verlängert. Die geschnitzten Tafeln und Reliefs zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament: von links nach rechts: der Evangelist Johannes, die Gottesmutter mit dem Kind, Lukas, das Lamm Gottes, ein Kelch mit einer von Engelsköpfen umgebenen Hostie, der von einem Engel erlöste Petrus, Petrus mit dem allsehenden Auge Gottes und Engelsköpfen, die Bundeslade, Markus, Ursula und Matthäus. Die jüngsten Tafeln stellen die 4 Evangelisten Johannes, Lukas, Markus und Matthäus dar.
Der Brügger Tischlermeister Rycquaert Brouckman fertigte diesen Beichtstuhl aus Eichenholz im Stil der Renaissance für 53 Pfund an. Vier Säulen unterteilen die drei Räume, die von einem verzierten Gesims überdeckt werden. Die Säulen mit klassischer Komposition sind unten mit Fantasievögeln, Blattwerk und Kinderfiguren verziert. Der kunstvolle Fries mit Blattrollen, Engeln, Delfinen und menschlichen Köpfen erinnert an die Beichtstühle der St. Stephanskirche in Gent, allerdings in vereinfachter Form. Die Bekrönung fehlt in der heiligen Nische. Im Jahr 2017 wurden alle Beichtstühle von Richardson-Weissenborn aus Brügge restauriert.
Jacobus van Eynde baute diese Orgel 1717 für 1 300 Gulden und ersetzte damit ein älteres Instrument aus dem Jahr 1665. Sie hat ein wunderschön geschnitztes barockes Orgelgehäuse, das mit Engeln, Vasen und Trophäen verziert ist. Die Jahreszahl steht in zwei ovalen Kartuschen über dem Kreuzmotiv.
Größere Wartungsarbeiten fanden 1749, 1827, 1857 und 1870 statt. Im Jahr 1924 wurde sie von Jules Anneessens auf pneumatischen Antrieb umgestellt. In den Jahren 1992-93 wurde sie von Verschueren Orgelbouw in ihrem ursprünglichen Stil wieder aufgebaut.
Seit 1980 steht die Orgel unter Denkmalschutz und ist eine der ältesten noch gespielten Orgeln in Flandern. Seit 1994 werden jeden August Orgelkonzerte veranstaltet.
Das Gemälde des Brügger Malers Jan Maes (? - 1677) zeigt Christus, der dem knienden Petrus die Schlüssel der Kirche übergibt. Es hing bis Ende des 19. Jahrhunderts über dem Hauptaltar. Bei der Restaurierung im Jahr 1768 wurde unter der Farbe ein weiteres Gemälde entdeckt: die Anbetung der Hirten. Elemente dieser ursprünglichen Komposition sind noch sichtbar: eine sitzende Figur im Vordergrund und Apostel, die an Hirten erinnern. Die Blickrichtung legt nahe, dass Maes eine unvollendete Anbetung in die Übergabe der Schlüssel umwandelte.