08 Februar - 31 März
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01 April - 31 August
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01 September - 30 November
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Im Dörfchen Oud-Rekem, das vielfach als „schönstes Dorf Flanderns“ bezeichnet wird, befindet sich auf dem Groenplaats die Sankt-Petrus Museumskirche.
Das Gebäude hat 1704 die Schlosskapelle auf dem Landgut des Grafen Ernest d'Aspremont Lynden ersetzt. Wegen Streitigkeiten zwischen klerikalen und staatlichen Machthabern wurde der Kirchenbau erst 1723 beendet. Leider brannte die Kirche 1755 vollständig aus, wurde aber 1774 neu aufgebaut. Bis 1956 wurde sie unverändert genutzt bis im „Kleinveld“ eine neue errichtet wurde. Seit 1969 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Ab 1970 wurde sie in eine Museumskirche umfunktioniert, deshalb finden seither dort eine Reihe von Kulturveranstaltungen statt.
Die Innenausstattung stammt vorwiegend aus dem 18. Jh. Man bewundert zahlreiche außergewöhnliche Details wie trompe-l'oeil-Effekte, ein prächtiges Prozessionsportal, ein romanisches Taufbecken und einen heiligen Brunnen. Die Kirche besitzt einen eigenartigen Dachstuhl.
KIKIRPA : Photothek online
Der Hauptaltar von 1723 ist ein Geschenk der Grafen ’t Serclaes Tilly und d’Aspremont-Lynden. Ihre Wappen stehen im Giebel. Der Altarstein ist älter. Das Tabernakel ist bemerkenswert. Die Engel aus der Abtei Hocht symbolisieren Hoffnung und Glaube. Das Altarbild malte 1775 Anton Öllinger: „Peter heilt den Lahmen“. Dahinter befindet sich ein Grisaille aus dem 18. Jh., ein illusionistisches Trompe l’œil.
Die vier hölzernen Chorstatuen waren polychrom, wurden aber übermalt.
1. Hl. Peter als Papst mit Tiara, Pluviale, Krummstab und Schlüsseln.
2. Hl. Norbert, Gründer der Prämonstratenser, als Erzbischof mit Monstranz.
3. Hl. Augustinus, dessen Regel sie folgten, als Bischof mit brennendem Herzen.
4. Hl. Rochus als Pestheiliger mit Pilgergewand, Stab, Beutel, Hund und Engel.