01 April - 31 Oktober
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01 November - 31 März
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Mit der Corona ist die Kirche nun täglich geöffnet.
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In Duisburg, das am Rande der forêt de Soignes gelegen ist, befindet sich die Kirche Sint-Katharina, mit der Besonderheit, dass wegen aufeinander folgender Bauperioden sich Chor, Transept und Querschiff auf verschiedenen Niveaus befinden.
Wie bei allen Kirchen des ‚Voer’-Tals ist der Grundriss des Baus typisch romanisch (12. Jh.); der prachtvolle gotische Chor wurde 1263 hinzugefügt. Das Querschiff wurde zwischen 1350 und 1400 errichtet, während die Spitze des gotischen Turms auf 1626-1628 zurückgeht.
Während des „Ancien Régime“ wurde die Pfarrei durch die Brüsseler Coudenbergh-Abtei verwaltet, der sie im 12. Jh. von Heinrich I., Graf von Brabant, zugeteilt worden war.
Für Wanderer sei angemerkt, dass von der Kirche aus der „Oogstwandeling“ genannte Spaziergang prächtige Ausblicke ermöglicht.
Um 1430 entstanden im südlichen Querschiff Wandmalereien. 1945 wiederentdeckt und 1985 gesichert, zeigen sie im Osten Fragmente des Mannes der Schmerzen und der Verkündigung. Im Süden kämpft St. Georg mit dem Drachen, darunter ein Stifterfragment. Rechts stehen St. Eligius und St. Jakob mit einem Stifterpaar. Die Westwand trägt eine Pietà mit weiteren Stiftern.
Zwei Tafelbilder zeigen Szenen aus dem Leben des hl. Cornelius und des hl. Eligius. Rechts wird die Übertragung der Körper von Petrus und Paulus aus den römischen Katakomben dargestellt, der Cornelius beigewohnt haben soll. Er war römischer Adeliger und 251 Bischof von Rom, hier mit Mitra statt Tiara. Links erscheint Eligius, einst Huf- und Goldschmied, der König Chlotar II. zwei vergoldete Sättel überreicht.
Darstellung der hl. Katharina: anonymes Gemälde des 17. Jh. Nach der Legenda Aurea war sie Königstochter, schön und gebildet. Nach ihrer Taufe widersprach sie Gelehrten und wurde von Kaiser Maxentius zum Rad gebrochen, doch das Rad zerbrach; schließlich wurde sie 306 enthauptet. „Ecce Homo“ zeigt Jesus mit Dornenkrone nach seiner Gefangennahme im Garten und der Vorführung vor Pilatus.
Tafelbild aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert eines anonymen Künstlers. Dargestellt ist die Anbetung des neugeborenen Jesus durch die Hirten vor einem prunkvollen Gebäude. Rechts schwebt der Engel, der ihnen verkündete: „Fürchtet euch nicht. Heute ist in der Stadt Davids euer Retter geboren, der Messias. Ihr werdet ein Kind in Windeln in einer Krippe finden.
Die Silhouette und Architektur der Kirche zeigen ihre Geschichte. Die romanische St.-Katharina-Kirche wurde 1228 als Schlosskapelle von Herzog Heinrich I. gegründet. Der gotische Chor entstand 1250. Seit 1938 steht die Kirche unter Denkmalschutz und wurde restauriert: Die beschädigte Sandsteinfassade wurde erneuert und der durch Gewölbedruck verschobene Chor stabilisiert.