01 April - 31 Oktober
Mo 9.00 - 18.00
Di 9.00 - 18.00
Mi 9.00 - 18.00
Do 9.00 - 18.00
Fr 9.00 - 18.00
Sa 9.00 - 18.00
So 9.00 - 18.00
01 November - 31 März
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
Dienstag - Freitag : 18.00
Samstag : 17.30
Sonntag : 10.30
Hier haben wir eine Kirche, deren Geschichte im 10. Jh. beginnt und auf der die Spuren der aufeinander folgenden Stilrichtungen zu sehen sind: romanisch, gotisch, klassisch und neugotisch. Ein hervorragendes Element ist der romanische Turm, ein mächtiger Bergfried.
Die Kirche ist auch wegen des Grabes und des Heiligenschreins der Sainte Rolande sehr bekannt. Man glaubt, dass diese die Tochter von Didier, eines Langobardenkönigs gewesen sei und von Karl dem Großen nach Nordgallien verbannt wurde. Sie weihte ihr Leben Gott und starb 774 in Gerpinnes. Nach ihrem Tod soll es bei Anbetungen zu wundersamen Heilungen gekommen sein.
Darauf folgten Wallfahrten. Am Pfingstmontag findet traditionsgemäß eine 35 Km lange Wanderung statt. Dabei wird der Schrein der Sainte Rolande auf einer immer gleich bleibenden Strecke durch das Gebiet der Pfarrgemeinde getragen, von drei Uhr morgens bis acht Uhr abends.
Die berühmten „Compagnies de l’Entre-Sambre et Meuse“ begleiten die Wanderung. Es ist ein Tag der Andacht und tiefer, allgemeiner Inbrunst.
Im romanischen Stil aus dem sogenannten „Tournai“-Quaderstein gefertigt, sind sie bemerkenswert und stammen aus dem 12. Jahrhundert. Sie bestehen aus einem dicken zylindrischen Säulenschaft, der von vier freistehenden Säulchen mit profilierten Sockeln eingerahmt wird, die das Taufbecken tragen, das von naiv geschnitzten Köpfen gekrönt wird. Die vier Säulchen waren verschwunden. Im Jahr 1967 wurde das Taufbecken restauriert und mit neuen Säulchen versehen. Dieses Taufbecken befindet sich in der Mitte der Kirche.
Der Reliquienschrein der Heiligen Rolende ist ein bemerkenswertes Goldschmiedewerk aus der Werkstatt des aus Namur stammenden Henri Libert, der zahlreiche Reliquienschreine geschaffen hat, darunter insbesondere den des Heiligen Berthuin von Malonne. Er stammt aus dem Jahr 1599. Er besteht aus vergoldetem Kupfer mit Silberapplikationen. Jedes Paneel stellt eine Episode aus dem Leben der Heiligen Rolende dar. Zuletzt wurde sie von 1981 bis 1983 restauriert. Sie ist dauerhaft in der Kirche ausgestellt.