01 Januar - 31 Dezember
Mo 10.00 - 17.00
Di 10.00 - 17.00
Mi 10.00 - 17.00
Do 10.00 - 17.00
Fr 10.00 - 17.00
Sa 10.00 - 17.00
So 10.00 - 17.00
Mitten im Chor steht das große Missionskreuz. Daneben Figuren der Jungfrau mit Kind und Josefs mit Kind, aus Holz und mit bewegten Falten, typisch für die Schule Jean Del Cours, wohl aber von Arnold Hontoire. Auch das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert ist bedeutend: Katzenköpfe an den Ecken, pflanzliche Motive und Kapitelle. Die Kupferkuppel liegt im Diözesanmuseum Namur.
In Ciney wird das Fest des Heiligen Eligius am 1. Dezember gefeiert. Das Retabel aus dem 16. Jahrhundert stand bis 1970 in der Kapelle Saint Hubert und wurde dann aus städtebaulichen Gründen versetzt. Die drei kleinen Tafeln zeigen Wunder, Salbung und Begräbnis des Heiligen, die zwei großen die Kreuztragung und Kreuzabnahme. Das zentrale Gemälde, wohl Golgatha, ist verloren.
In dieser Kapelle sind Holzarbeiten, Altar und Retabel aus der alten Rekollektenkirche erhalten, gestiftet von Isabelle Dernelle. Der Beichtstuhl stammt von 1665. Das Altarbild zeigt Maria, die Dominik den Rosenkranz übergibt. Eine Holzstatue stellt den heiligen Rochus dar. Als Ort des Heiligen Sakraments und für Beichtende trägt sie heute den Namen Kapelle der Versöhnung.
Sie steht, unter dem Lettner, auf dem Grab ihres Spenders, des Stiftsherrn Fontaine de Morimont, verstorben im Jahr 1634. Der Heilige Maternus war im 4. Jhdt. Bischof von Tongern und Köln und nach der Überlieferung soll er der erste Apostel in der Region gewesen sein. Auf ihn bezieht sich die Legende des Namens der Stadt Ciney und der "cinq nés (Kinder aus einer Schwangerschaft) des Prinzen Clément, wiedererweckt vom Heiligen Maternus nach einem Unfall "außerhalb der Stadtmauern".
Die Orgel wurde 1872 von P. Schrijven erbaut. Sie besitzt drei Manuale und ein Pedal. 1850 restaurierte sie die Firma Dresse aus Namur und ergänzte eine elektrische Traktur, ohne den romantischen Charakter zu verändern. Nach starker Verwitterung wurde sie 2010 erneut restauriert und auf dem Lettner aufgestellt. Während des Zweiten Weltkriegs sollen Melderegister in den Pfeifen versteckt worden sein.
Dank des Kapitels der Stiftsherren in Ciney entdecken wir alte Grabsteine. Einige, einst in der Stiftskirche, wurden 1835 in die Fassade des neuen Portalvorbaus eingefügt. Um 1909 bat Léon Simon, die schönsten Steine in die Mauern der alten Eingänge einzulassen. Während des Ersten Weltkriegs setzte er dies fort, ließ den alten Friedhof freilegen und bewahrte so viele Familiennamen.