Kirche | 1930 | Romanisch, Gotisch | Katholische Kirche
Ein Seitenaltar, der dem Heiligen Petrus, dem Schutzpatron der Kirche, gewidmet ist, ist weitgehend fertiggestellt, wird derzeit fertigbearbeitet und kann besichtigt werden. Über Petrus lassen sich viele Bibelstellen darstellen. Der Altarbildner wählte eine der entscheidenden Szenen: die Verleugnung, bei der der Hahn Petrus zum Einsturz bringt. Der andere Seitenaltar, der Maria gewidmet ist, erhielt zuvor neue Leinenvorhänge, die wie ein Wasserfall vom Himmel herab die Erde benetzen.
Ilze Bertrand (Orgel) und Rein Van Bree (Blockflöte) mit Musik aus der Renaissance und dem Frühbarock (G. Sammartini, W. Byrd, J. Walsh, O. Gibbons, A. Valente, J. S. Bach).
01 Januar - 31 Dezember
Mo 8.00 - 18.00
Di 8.00 - 18.00
Mi 8.00 - 18.00
Do 8.00 - 18.00
Fr 8.00 - 18.00
Sa 8.00 - 18.00
So 8.00 - 18.00
Im 12. bis 13. Jahrhundert wurde an der Stelle, an der der flämische Graf Robrecht de Fries 1073 ein Gebetshaus gegründet haben soll, eine romanische Kirche gebaut, die dem heiligen Petrus gewidmet ist. Ende des 15. und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Im Jahr 1638 wurde die Kirche von Blitz und Feuer getroffen. Es dauerte bis zum 19. Jahrhundert, bis es vollständig restauriert wurde.
Im Ersten Weltkrieg wurde die Kirche erneut vollständig zerstört. Einige alte Bilder der Kirche zeugen davon. Der Architekt J. Coomans integrierte die bei der Rekonstruktion verschonten Wandteile und ersetzte den gotischen Überbau des Turms durch einen romanischen. Der massive Kircheneingang lässt nicht vermuten, dass sich dahinter ein so heller Gebetsraum befindet, mit einem schönen gesäumten Hochchor, flankiert rechts von einer kleinen Ausstellung alter Kirchenschätze und links von einem Raum für wechselnde Ausstellungen.