01 Januar - 31 Dezember
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Die Kirche ist wegen Restaurierungsarbeiten das ganze Jahr 2026 über geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für Ostern 2027 vorgesehen.
Die heutige Kirche im klassischen Stil wurde 1777 erbaut (Datum am nordwestlichen Eingang) und später zweimal erweitert, um der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Der imposante Turm ist deutlich älter (um 1500) und wurde mehrfach vom Blitz getroffen; erst Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt er einen Blitzableiter. Das Servatiusbild am Fuß des Turms wurde 1997 anlässlich des 500 jährigen Turmjubiläums enthüllt.
Hinter der Kirche befindet sich ein kleiner Kunstschatz mit wertvollen Bildern aus dem 15.–17. Jahrhundert, teils aus der alten gotischen Kirche, teils aus der St.-Rochus-Kapelle: Darstellungen der hl. Margaretha von Antiochia (mit Drache), des hl. Franziskus von Assisi, der hl. Barbara, eines Engels mit Dornenkrone und Lanze sowie Maria mit Kind.
Das Holzbild „Christus auf dem Kalten Stein“ (1530) zeigt eine Szene des Kreuzwegs, die nicht im Evangelium erwähnt wird. Der Stein wird in Jerusalem gezeigt und war im späten Mittelalter Mittelpunkt einer weit verbreiteten Verehrung.
Die Orgelempore wurde 1849 vom Diepenbeeker Schreiner Hermanus Moonen geschaffen. Darauf steht die alte Orgel, gekrönt von einer Servatiusstatue; die neue Orgel dient der Ausbildung von Organisten der nahegelegenen Musikschule.
Die barocken Haupt- und Seitenaltäre stammen aus der Augustinerkirche in Hasselt. Der Tabernakel aus dem 18. Jahrhundert kommt aus der Kathedrale von Hasselt. In den Seitenschiffen hängen große Gemälde, die St. Servatius auf dem Konzil von Nicäa sowie Maria mit dem Bischof von Lüttich und dem hl. Servatius zeigen.
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