01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 18.00
Di 9.00 - 18.00
Mi 9.00 - 18.00
Do 9.00 - 18.00
Fr 9.00 - 18.00
Sa 9.00 - 18.00
So 9.00 - 18.00
Sonntag : 10.45
Dieses denkmalgeschützte Barockmonument wurde aus mergeligem Stein der Region errichtet und fügt sich auf anmutige Weise in die ländliche Gegend und die Grotten der Gemeinde Neerkanne ein.
Die Kapelle wurde 1647 in Kanne durch den Sohn des Zimmermanns Herman Jekermans gebaut.
34jährig war dieser mit dem Versprechen nach Jerusalem aufgebrochen, bei seiner Rückkehr eine Kopie des Heilgen Grabes zu errichten.
Leider wurde die Kapelle während des Zweiten Weltkrieges beschädigt aber dann 1960 und 1995 zweimal restauriert.
Das mit toskanischen Pilastern und Skulpturen verzierte Gebäude erregt die meiste Aufmerksamkeit.
Eine Ruhebank unter Bäumen und der Blick über die umliegenden Hügel verleihen diesem idyllischen Ort eine Atmosphäre der Heiterkeit.
KIKIRPA : Photothek online
Der Sturz trägt das Chronogramm „Sepulchro Domini Lesu Glorioso“, dessen Großbuchstaben das Jahr 1714 ergeben, in dem die barocke Kapelle entstand. Sie ersetzte eine 1647 erbaute Kapelle nach dem Vorbild des Heiligen Grabes. Über dem Giebel erinnert eine Inschrift an den Stifter Baron Daniel Wolff Dopff, Gouverneur von Maastricht. Im Giebel erscheint ein Phönix als Symbol des auferstandenen Christus.
Das Heilige Grab stammt von 1716. Die barocke Anlage wurde von Henri François Bonhomme finanziert, Kanonikus und Dekan von St. Servatius in Maastricht. Rechts am Grab steht eine Inschrift zu seinen Ehren. Im Grabraum liegt auf einer Totenbank der teils mit einem Tuch bedeckte Christus. Die Figur wurde von Pater Stassen (1836–1873) in Auftrag gegeben, nachdem die ursprüngliche Statue in der Französischen Revolution verschwand.
Der Hauptaltar von 1716 stand unter einem Gemälde von 1766, das die Kreuzabnahme Christi zeigte. Die Kapelle wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und stürzte 1954 vor der geplanten Restaurierung ein. Nur Fassade und Heiliges Grab blieben erhalten. 1960 wurde der Altar wieder aufgebaut und ein neues Kreuzabnahme Gemälde von Kees van den Berg hinzugefügt.
Auf allen Teilen der Kapelle waren Namen und Wappen der Spender vorgesehen. Drei Buntglasfenster zeigen noch Fragmente. Im zweiten linken Fenster erkennt man einen Mantel mit drei Kanonen, einem silbernen Kopf und einem Rebhuhn. Der Text lautet: "In Sepulchro Domini erit salus 1714". Im dritten linken Fenster erscheint ein Adler. Das zweite rechte Fenster trug eine Inschrift zu Baron Arnoldus Balthazar, Earl Ryckel, und seiner Frau.