01 Juli - 31 August
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Sa 14.00 - 17.00
So 14.00 - 17.00
01 November - 03 November
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
04 November - 09 November
Mo 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
Di 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
Mi 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
Do 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
Fr 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
Sa 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
So 8.00 - 12.00 • 13.00 - 17.00
10 November - 30 November
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Mi 9.00 - 12.00
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Die Allerheiligenkapelle (1854) ist ein alter Wallfahrtsort. Die Pilger kamen von weit her, um die Heiligen Rochus, Antonius, Apollina, Leonardus und andere anzubeten.
Noch heutzutage ist der 1. November nicht nur Jahresmarkt, sondern hauptsächlich ein Tag der Pilger, der Mengen von Leuten zur Zelebrierung einer Dankesfeier anzieht. In den letzten Jahren hat sich die Kapelle mit Dutzenden von Statuen verschiedener Heiliger angereichert. Zahlreiche Votivgaben sind als Dankeszeichen gespendet worden.
Vor 1830 befand sich die Kapelle auf einem Hügel, musste aber einer militärischen Zitadelle weichen.
Die neue Kapelle wurde in der Nähe des Stadtzentrums gebaut. Der Architekt hat sich bei den ersten christlichen Kirchen im Nahen-Osten inspiriert. Daher das kuppelförmige Gewölbe, auf das die Bewohner von Diest sehr stolz sind.
Der Lettner aus der alten Kapelle besteht aus drei Teilen. Links zeigt eine Kartusche Maria Magdalena mit Leidenswerkzeugen und einem Chronogramm von 1764. In der Mitte steht Jesus am Kreuz auf einem Globus, umgeben von Schlange, Apfel, Schädel und Engelsköpfchen. Unten befindet sich eine Trophäe der Leidenswerkzeuge mit Chronogramm von 1761. Rechts erscheint der Apostel Petrus mit Schlüsseln, Hahn und Chronogramm von 1764.
Links und rechts des Altars sieht man zwei Wandgemälde: links den heiligen Laurentius mit dem Gitter seines Martyriums, rechts die heilige Cäcilia, Patronin der Musik. Die Bilder wurden bei Restaurierungen unter dem Gips entdeckt und freigelegt. Auch die Kuppel trug einst viele Engelsköpfchen. Fand der Pilger keinen passenden Heiligen, kniete er an der Bank und hoffte auf Hilfe der Engel über ihm.
Die Kapelle besaß ursprünglich nur Bilder „heilender Heiliger“, von denen etwa dreißig aus dem 17. und 18. Jh. heute in der Schatzkammer stehen. Jeder hatte einen eigenen Opferstock, außer der hl. Rita, die gegen Armut angerufen wurde. Seit 2002 gibt es auch andere Heilige, deren Figuren gekauft oder von Gläubigen aus Lourdes, Banneux oder Compostela gebracht wurden. Heute umfasst die Kapelle 150 Figuren; ein Sockel bleibt frei.
Während der Allerheiligenprozession warfen Pilger Votivgaben in einen Kupferkessel vor dem Chor. Die einfachen Darstellungen von Körperteilen, Tieren oder Häusern sollten den Heiligen Dank oder Bitte ausdrücken. Früher verkauften alte Frauen in der engen Gasse Wachsfiguren und sprachen Reime dazu. Auch Sachspenden wie Hühner, Butter oder Kaninchen waren üblich. Heute kann man Wachsvotive noch in der Kapelle kaufen.
Am 1. November findet auf dem Allerheiligenberg in Diest die traditionelle Prozession zur Allerheiligenkapelle statt. Diese alte religiöse Tradition zieht noch heute viele Pilger an. Sie opfern Wachs-Votive und erfüllen ihr Gelübde durch den „kleinen“ oder „großen Beeweg“. Der kleine erfolgt betend im Inneren, der große vor der Kapelle vor dem Bild des toten Christus.
3271 Averbode (Scherpenheuvel-Zichem)
7km
07.00 - 12.30
| 13.30 - 19.00
Geöffnet