Stiftskirche | XIV-XIX | Romanisch, Gotisch | Katholische Kirche

Im Zeichen der Verbindung … lädt die Ausstellung, die den Sommer des siebenjährigen Jubiläums prägt, zu rund vierzig Begegnungen mit Skulpturen ein, von denen die älteste 2000 Jahre und die jüngste etwa hundert Jahre alt ist. Rund vierzig Köpfe, ausgewählt aus den Sammlungen eines der besten Galeristen des Sabon, stehen in einem einzigartigen Dialog miteinander. Als Überlebende des Verfalls der Zeit, vor dem Vergessen bewahrt und in den Status von Museumsstücken erhoben, sind sie die kostbaren Narben verlorener Zivilisationen oder vergessener Kulturen. Vor allem aber sind sie Zeugen der vielfältigen Bilder, die der Mensch von sich selbst entwirft, und damit auch des Bildes, das wir von uns selbst wie in einem Spiegel skizzieren.
In diesen Begegnungen und diesen Tête-à-Têtes verbindet diese direkte Konfrontation somit die ästhetische Emotion mit der Frage, die seit Anbeginn der Geschichte das Menschsein prägt: Wer bin ich eigentlich?
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