01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
Wann die Kirche gegründet wurde, ist unbekannt, doch sicher nach 1199. Von 1199 bis mindestens 1550 bestand hier eine einschiffige Kirche mit einem linken Querhausrest.
Die heutige gotische dreischiffige Hallenkirche mit achteckigem Kreuzturm aus Ziegel ist der heiligen Katharina von Alexandria gewidmet und stammt überwiegend aus dem 15. und 16. Jahrhundert; ihr äußeres Erscheinungsbild wurde durch zahlreiche spätere Restaurierungen geprägt.
Die breite Portaltür mit Sandsteinrahmung trägt die Jahreszahl 1693 und besitzt einen Eichenbalken aus dem 17. Jahrhundert mit der Darstellung der heiligen Katharina mit Märtyrerpalme und Folterrad.
Im Inneren fällt besonders der barocke Eichenholz Predigtstuhl von 1649 auf, gefertigt von Anthon Sauvage aus Gent. An der Vorderseite ist der leidende Christus mit Kreuz und Kelch dargestellt, auf der Tür der Welterlöser mit Globus und segnender Hand.
Ein weiteres markantes Element ist der barocke Seitenaltar im linken Schiff (1750–1800), der Unserer Lieben Frau gewidmet ist.
Das polychrome Holzbild aus dem 17. Jahrhundert zeigt die Unbefleckte mit ihrem Kind, das den Kopf der Schlange bedroht und niedertritt. Vor diesem Altar wurden traditionell Neuge¬taufte von ihrer Mutter der Himmelskönigin anvertraut, im Vertrauen auf das Wort: „Wer Maria findet, findet das Leben.“
An der Vorderseite der Seitenschiffe hängen vier große Gemälde anonymer Meister des 17. Jahrhunderts: Mariä Himmelfahrt, Maria als Zuflucht der Kranken, die Dornenkrönung und die Kreuzigung.
Die Kirche wurde 1978 als geschütztes Denkmal anerkannt.
Vier polychromierte Bilder aus dem 17. Jahrhundert sind an der hintersten Mauer der Kirche befestigt. Die hölzernen Bilder mit einer Höhe von etwa 1,7 m sind bis ins Detail ausgearbeitet und sie stehen auf Konsolen mit schön gemeißelten Engelköpfen.
Sie repräsentieren von links nach rechts: Johannes Nepomuk, Heiliger Ambrosius, Heiliger Antonius von Padua, Heiliger Josef.