01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 11.00
Di
Mi 9.00 - 11.00
Do
Fr 9.00 - 11.00
Sa
So
Jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 11.00 Uhr. Wir beginnen mit einer Meditationsminute von 9.00 bis 9.20 Uhr. Danach gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen, für Gespräche und Kaffee.
Jeden letzten Freitag im Monat: geöffnet von 19:30 bis 22:00 Uhr
Jeden ersten Sonntag im Monat: geöffnet von 11:00 bis 12:00 Uhr
Nach der Einweihung erhielt die Kirche neues Mobiliar: 1904 schuf Jan Gerrits den Hauptaltar mit Szenen aus dem Leben des heiligen Franz von Sales sowie zwei Seitenaltäre. Kanzel, Beichtstühle und Kommunionbank folgten; die Kanzel wurde 1992 zum Altar umgebaut. 1906 kam eine Orgel von Stevens hinzu, 1908 ein Kreuzweg von Charles Beyaert. Kriegsschäden machten 1968 Reparaturen nötig.
Seit 2019 ist die Kirche ein Ort der offenen Tür. Sie bleibt geweiht, wird nun aber größtenteils auf alternative, zeitgemäße Weise genutzt. Wenn dort noch eine Messe gefeiert wird, findet diese im „Eucharistischen Raum“ statt, einem der vielen Räume im Kirchengebäude. Dies geschieht zumindest an Heiligabend und am Ostersamstag. Ein versetzbarer Altar macht das Altarpodium auch für Konzerte geeignet. Hinter dem Altarpodium befindet sich nun ein Meditationsraum, der an drei Vormittagen pro Woche genutzt wird. Dort finden Bildungsangebote, Taufen, Trauungen und intime Trauerfeiern statt. Jeden letzten Freitagabend erklingt dort Live-Musik oder es wird ein Vortrag gehalten, stets mit spirituellem Bezug.
Kirche und Pfarrhaus bilden das Zentrum des ländlichen Viertels mit Häusern aus dem frühen 20. Jahrhundert, Bauernhöfen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und Villen ab 1950. Auf der Kulturerbeliste stehen u. a. Hausnummer 31 mit Scheune und Nummer 296, eine ehemalige Herberge von 1903. Ein Haus von 1907, verbunden mit der Festung von Koningshooikt, heißt heute „het kasteeltje“. Die Kirche mit Backstein, Schieferdächern, Turm und Rosette bleibt ein markanter Blickfang.
Die Kirche wurde 1903 geweiht. Damals noch ohne kälteabweisendes Portal. Heute muss man etwas Abstand nehmen, um das wunderschöne runde Glasfenster zu bewundern. Das richtige Wort dafür ist Rosettenfenster. In dessen Mitte ist etwas Seltsames zu sehen. Wer war damals etwas unaufmerksam? Kommen Sie und entdecken Sie, was hier nicht stimmt.
Wer die Kirche betritt, merkt sofort, dass ein neuer Geist weht. Das ändert jedoch nichts daran, dass die meisten klassischen Elemente ihren Platz behalten konnten. So findet man noch eine Reihe von Heiligenfiguren, darunter: Maria im Portal, zwei Antoniusfiguren unterschiedlicher Herkunft und Therese von Lisieux. Entdecken Sie, welche Bildunterschrift über die aufgestellte Figur lügt.
Früher war der günstigste Weg zu einem neuen Altar der Umbau einer viel zu hohen Kanzel. Dieser umgebaute Altar wurde inzwischen entfernt, aber die holzgeschnitzten Figuren, die ihn schmückten, erhielten einen prominenten Platz. Begeben Sie sich auf die Suche nach diesen Kirchenvätern: Ambrosius, Hieronymus, Augustinus und Gregor.
Man würde vierzehn Stationen des Kreuzwegs erwarten. Aber in diesem Tag der offenen Tür der Mijlstraat-Kirche ist es wieder einmal anders. Es fehlen zwei. Wissen Sie welche? Bei uns erfahren Sie, wie es uns dennoch gelingt, den Kreuzweg zu gehen, allerdings auf eine bemerkenswert zeitgemäße Weise.
Zwei der drei imposanten Glasfenster, die über dem Wandaltar prangen, haben den Zweiten Weltkrieg nicht überstanden. Das eine wurde vor langer Zeit vom Gründerpfarrer der Gemeinde gestiftet. Die beiden anderen wurden später im Auftrag seiner Nachfolger angebracht. Natürlich scheint hier bereits die Sonne durch das Muster der Kirche.
Früher, vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wurde an dieser Wand die Messe gefeiert. Der Pfarrer und die gesamte Gemeinde blickten in die gleiche Richtung, wodurch sie sich manchmal aus den Augen verloren. Dieser Wandaltar liest sich wie ein Comic. Man begegnet dort den vier Evangelisten, einige in ihrer tierischen Gestalt. Man findet dort einige Szenen aus dem Leben von Franz von Sales, dem Bischof, der den Protestanten das Leben schwer machte.