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mit Erläuterungen zu den Gedenkplätzen in und um die Kirche
Im 18. Jahrhundert (1764–1771) wurde die alte, baufällige Kirche abgerissen und neu aufgebaut; dabei wurde auch der mittelalterliche Kirchturm erhöht. Im 19. Jahrhundert folgten Erweiterungen, etwa der Bau einer Empore und einer Sakristei.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhielt die Kirche bedeutende Ausstattungen wie einen neuen Hochaltar (1912) und architektonische Ergänzungen wie den Triumphbogen (1917). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden technische Neuerungen eingeführt, darunter eine Orgel und später eine moderne Ausstattung mit Heizung, neuem Boden und umgestalteten Eingängen.
Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Innenraum 1968 liturgisch erneuert. Wegen Bauschäden musste die Kirche 1974 geschlossen werden, bevor sie zwischen 1976 und 1979 umfassend restauriert und anschließend wieder eingeweiht wurde.
Sehenswert:
In der Kirche befinden sich 2 Fenster, welche Ende des 19. Jahrhunderts von der Witwe des verstorbenen Herrn Mathias Peiffer (geboren 1814 in Consdorf) gestiftet, wurden. Obwohl er jung nach Paris auswanderte, blieb Herr Peiffer immer mit seiner Heimat verbunden. Mit diesen Fenstern hinterlässt seine Witwe Elodie Monfroy ein bleibendes Denkmal – in den Fenstern kann man ein Bildmedaillon der Eheleute entdecken.