01 November - 31 März
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
01 April - 31 Oktober
Mo 9.00 - 18.00
Di 9.00 - 18.00
Mi 9.00 - 18.00
Do 9.00 - 18.00
Fr 9.00 - 18.00
Sa 9.00 - 18.00
So 9.00 - 18.00
Der Backsteinbau mit Satteldach umfasst Tauf- und Trauerkapelle. Der Turm besitzt vier Uhrwerke, zwei Glockenöffnungen und wird von sich verjüngenden Strebepfeilern gestützt. Im Inneren fallen Blausteinpfeiler und das hölzerne Spitztonnengewölbe auf. Neugotische Altäre, Bänke und Chorgestühl stammen von 1901. Zwei Beichtstühle sind von 1784, zwei weitere sind Kopien. Die Kirche verfügt über eine Van-Peteghem-Orgel von 1852.
Jeden ersten und fünften Sonntag im Monat findet um 11:00 Uhr eine Messe in der Kirche statt, und jeden Mittwoch und Freitag findet um 09:00 Uhr ein Wochengottesdienst in der Sakristei statt. In Beernem gibt es Chorproben, Schulmessen und Katechese. Die Kirche dient zudem Konzerten und Ausstellungen; der Versammlungsraum kirchlichen Treffen. Kulturerbe-Gruppen besuchen häufig Kirche und Friedhof mit Grabdenkmälern des 19. Jahrhunderts im neugotischen und neoklassizistischen Stil, vor allem der lokalen Adelsfamilie. Eine Broschüre informiert über das Grabmalerbe. Zur Kirche gehört auch ein Pfarrhaus innerhalb einer Umfriedung, erreichbar über eine Brücke.
Taufkapelle, nach Entwurf von R. Schelstraete und durch Pfarrer Louwyck an der Nordfassade errichtet. Das zentrale, achteckige Taufbecken aus Kalkstein ist eine Schenkung von Israël Jansens, Befehlshaber der Kanalgräber der Zuidleie. Die gotische Inschrift erinnert an seine 1619 verstorbene Frau und die Kinder. Das originale Becken stammt wohl von 1916; der Hartsteinsockel wurde um 1900–1902 erneuert.
Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe: Neugotischer Flügelaltar zu Ehren Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe, an dessen Seiten sich jeweils einen Fensterladen mit Darstellungen von Engeln befindet. Ursprünglich waren an dem hölzernen Kunstwerk zwei dreiflammige kleine Kupferleuchter befestigt
Diese Beichtstühle sollen eine Kopie der beiden alten Beichtstühle aus dem Jahr 1784 sein, die sich in den Querschiffen befinden. Genaue Angaben zu Datierung, Auftraggeber oder Hersteller sind bislang nicht bekannt.
Er wurde aus den wiederverwendeten Tafeln gefertigt, die den Kübel der ursprünglichen neugotischen Kanzel bildeten. Die Kanzel soll ebenfalls ein Entwurf von Baron Emmanuel de Béthune gewesen sein und wurde 1901 als Ersatz für die alte Kanzel von J.B. Gillis aus dem Jahr 1792 angefertigt. Die Tafeln des Seitenaltars stellen die vier Evangelisten mit ihren Attributen dar.
Der Hochaltar wurde 1901 von Pfarrer Clarebout gestiftet und nach einem Entwurf von Baron Emmanuel de Béthune gefertigt. Der polychrome neugotische Altar besitzt eine Altarplatte aus blauem Kalkstein mit Reliefs von Kerzenleuchter, Reliquienschrein und Broten. Ein vergoldeter Tabernakel trägt einen Kalvarienberg. Zwei steinerne Aufsätze zeigen die Brotvermehrung und das Letzte Abendmahl.