01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
jeden zweiten Mittwoch : 19.00
Im Inneren ist der Besucher schon beim Betreten von der Ausrichtung der Säulen beeindruckt, die seinen Blick auf den Chor lenken. Alle dekorativen Charaktere des Art Deco sind auf den liturgischen Möbeln zu sehen: Altar, Kanzel, Beichtstuhl, Kreuzweg und sogar Kronleuchter gehören zu diesem Stil. Die Helligkeit des Gebäudes unterstreicht dieses schöne Erbe.
Diese beiden Glasfenster, die zwischen den beiden Weltkriegen von der Firma Largillier in Lille angefertigt wurden, sind die einzigen in der Kirche. Das linke Fenster neben dem Altar zeigt die Jungfrau Maria und trägt die Inschrift „Marie élevée au ciel” (Maria in den Himmel aufgenommen). Das rechte Fenster zeigt den Heiligen Petrus, umgeben von seinen Symbolen, und trägt das Wort Christi „Tu es Pierre” (Du bist Petrus). Diese Glasfenster stehen im Einklang mit den beiden Seitenaltären, die Maria und dem Heiligen Petrus gewidmet sind.
Diese Kronleuchter im Art-déco-Stil sind aus Bronze gefertigt, mit Blumenornamenten verziert und mit geometrischen Motiven geschmückt. Sie stammen aus dem Jahr 1931 und wurden bei Handwerkern aus Arras in Auftrag gegeben.
Am Eingang der Kirche befindet sich ein Grabstein mit dem Wappen der Familie Le Gentil, deren Mitglieder Leutnants und Vögte von Arrouaise waren, der Abtei, zu der Wailly gehörte. Ihre Grabstätte befand sich bis 1758 am Fuße des Altars der Jungfrau Maria und wurde dann nach draußen in die südliche Ecke des Turms verlegt.
Dieser Altar ist im Art-Déco-Stil gehalten, ebenso wie der Beichtstuhl und die Kanzel. Er stammt aus dem Umbau von 1931. Das schlichte Altarbild ist mit einem Flachrelief verziert, das die Kreuzigung Christi darstellt, umgeben von der Jungfrau Maria und dem Heiligen Johannes. Das Ensemble besticht durch seine perfekte Symmetrie, die durch die Seitenaltäre der Maria und des Heiligen Petrus unterstrichen wird.
In dieser Kirche sind zwanzig Statuen aus den 1950er Jahren zu sehen. Darunter sind zahlreiche beliebte Heilige vertreten, darunter auch der Heilige Émile. Mit seinem antiken römischen Gewand erinnert dieser Émile zweifellos an die sechs Männer aus Wally, die diesen Vornamen trugen und sich im Ersten Weltkrieg ausgezeichnet haben.
Diese Pietà wurde von M. Desvergnes geschaffen, um den Soldaten aus Wailly zu gedenken, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Diese Darstellung ist bei Kriegsdenkmälern, auch bei säkularen, sehr verbreitet, wobei die Jungfrau das Vaterland symbolisiert, das um seine im Kampf gefallenen Kinder trauert.