01 Mai - 31 Oktober
Mo 9.00 - 19.00
Di 9.00 - 19.00
Mi 9.00 - 19.00
Do 9.00 - 19.00
Fr 9.00 - 19.00
Sa 9.00 - 19.00
So 9.00 - 19.00
01 November - 30 November
Mo 10.00 - 17.00
Di 10.00 - 17.00
Mi 10.00 - 17.00
Do 10.00 - 17.00
Fr 10.00 - 17.00
Sa 10.00 - 17.00
So 10.00 - 17.00
Im Herzen des Naturschutzgebiets der Somme-Bucht, zwischen dem Küstenfluss Maye und den „Foraines“ von Saint-Firmin, entwickelte sich das Dorf Berteaucourt, das später den Namen Saint-Firmin-lès-Crotoy annahm, schon sehr früh zu einem Ferienort. Bereits im 5. Jahrhundert soll Regnacaire, ein fränkischer Anführer aus dem Umfeld Chlodwigs, ein Landhaus auf diesen Ländereien besessen haben, die später zur Lehnsherrschaft erhoben wurden.
Die Kirche Saint-Firmin ist seit dem 12. Jahrhundert urkundlich belegt. Ein 1850 von Oswald Macqueron gemaltes Aquarell, das in der Bibliothek von Abbeville aufbewahrt wird, zeigt das Gebäude mit seinem romanischen Kirchenschiff. Darauf ist ein Kirchenschiff zu sehen, das niedriger ist als der Chor. Der gesamte Bau ist aus Sandstein errichtet, insbesondere der Vordachturm, der von einem Zwiebelglockenturm aus dem 16. Jahrhundert überragt wird und den ältesten Teil des heutigen Gebäudes darstellt.
Ein Brand im Jahr 1901 verwüstete die Kirche, die daraufhin umgebaut wurde: Das Dach des Kirchenschiffs wurde angehoben, um es an das des Chors anzupassen, und das Kirchenschiff wurde im damals beliebten neugotischen Stil aus Ziegelsteinen wieder aufgebaut.
Heute sorgt der Verein zur Erhaltung der beiden Kirchen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde für den Erhalt und die Aufwertung dieses reichen Kulturerbes. Durch zahlreiche Veranstaltungen, Führungen, Events und Konzerte trägt er dazu bei, diesen geschichtsträchtigen Ort lebendig zu halten und bekannt zu machen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Der Heilige Firmin von Amiens, der erste Bischof der Stadt im 3. Jahrhundert, war ein aus Spanien stammender Missionar. Er soll im Norden Galliens gepredigt haben, bevor er während der römischen Christenverfolgungen verhaftet wurde. Da er sich weigerte, seinem Glauben abzuschwören, wurde er um 303 den Märtyrertod gestorben. Sein Kult verbreitete sich rasch in der Picardie, wo er zu einem der wichtigsten Schutzheiligen wurde.
Die 2025 restaurierten historischen Glasmalereien stammen größtenteils aus dem Jahr 1870. Einige spätere stammen aus der Werkstatt Cagnard in Amiens, die vom Glasmaler Raoul Cagnard geleitet wurde.
Im Norden zeigen sie mehrere Marienfiguren, darunter die seltene „Divine Bergère“, Notre-Dame de Boulogne und Notre-Dame de Lourdes.
Im Süden sind verschiedene Heilige wie der heilige Hubertus und der heilige Antonius abgebildet.
Im Chorraum sind der heilige Firmin, die Jungfrau Maria und der heilige Johannes der Täufer dargestellt.
Der Chorraum weist mehr als zwölf bemerkenswerte Schlusssteine im Flachrelief auf. Man erkennt die vier Evangelisten an ihren Symbolen: den Stier (Lukas), den Menschen (Matthäus), den Adler (Johannes) und den Löwen (Markus). Eine strahlende Sonne mit menschlichem Antlitz begleitet sie, ein mittelalterliches Motiv, das mit der Auferstehung Christi in Verbindung gebracht wird. Man entdeckt auch den Heiligen Antonius und sein Schwein sowie Engel, die Phylakterien oder Trompeten halten.
Die Kirche verfügt über eine einheitliche neugotische Ausstattung: ein Taufbecken aus Stein, eine mit den Evangelisten verzierte Kanzel, eine Kommunionbank (die den Chor vom Kirchenschiff trennt), einen Hochaltar mit Darstellungen der zwölf Apostel sowie Seitenaltäre, die der Jungfrau Maria und dem Heiligen Firmin gewidmet sind.
Die für diesen Stil so charakteristische Verzierung mit Fialen unterstreicht die vertikale Ästhetik.
In der Kirche sind mehrere Grabplatten aus dem 18. Jahrhundert erhalten, die noch lesbar sind, wie beispielsweise die von Louis France. Die Bestattung im Innenraum war ein Privileg, das Geistlichen und bestimmten Adligen, Stiftern oder Wohltätern vorbehalten war. Allerdings konnten auch Laien dort beigesetzt werden, als Gegenleistung für ein gottgeweihtes Leben und ein Vermächtnis. Die Plätze in der Nähe des Altars oder der Kapellen waren am begehrtesten.
Am Eingang des Kirchenschiffs thront eine Gipsstatue des Heiligen Eligius als Bischof, erkennbar an seinem Amboss. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und steht heute unter Denkmalschutz.