Zepperen wird bereits um 650 als „Septimburias“ erwähnt, ein Ort, an dem die
heilige Genoveva von Paris verehrt wurde. Das St.-Servatius-Kapitel von Maastricht ließ in dieser westlichsten „Bank“ eine auffallend schöne Kirche errichten. Aus dem 12. Jahrhundert ist noch der spätromanische Westturm mit einem spätgotischen Kirchenschiff aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Umfassende neugotische Restaurierung um 1900.
Die
Wandmalereien aus dem Jahr 1509 bedecken das gesamte südliche Querschiff und zeigen neben einem großformatigen Jüngsten Gericht auch einen riesigen Heiligen Christophorus sowie einen mittelalterlichen Bildergeschichtenzyklus mit dem Leben der Genoveva in elf Szenen.
Spätgotische Altarflügel und eine Pietà aus derselben Zeit sind die Höhepunkte.