01 Mai - 30 September
Mo -
Di 13.00 - 17.00
Mi 13.00 - 17.00
Do 13.00 - 17.00
Fr 13.00 - 17.00
Sa 13.00 - 17.00
So 13.00 - 17.00
01/10-30/04: jeden ersten Sonntag im Monat : 13.00 - 17.00 Uhr
Museum für religiöse Kunst: gleiche Öffnungszeiten wie die Kirche
In einer Schleife des Demer liegt Diest, einst von einer Festungsmauer umgeben, deren Reste noch sichtbar sind. Die Stadt war ein Lehen des Hauses Oranien; Wilhelm von Nassau, der Schweigsame, ist ihr bekanntester Vertreter. Sein Sohn Philip-Wilhelm wurde in der Kirche Sankt Sulpitius bestattet, wo eine Steinplatte im Chor sein Grab markiert.
Die Kirche aus eisenhaltigem Sandstein und weißem Stein entstand zwischen 1321 und 1533 im brabantischen Stil; ihr Turm aus dem 16. Jahrhundert blieb unvollendet. Zu den wichtigsten Architekten zählen Matthys de Layens und Antoon Keldermans. Auch Apsis und Westturm wurden nie vollendet. Im kleinen seitlichen Türmchen „de Mosterdpot“ befindet sich ein Glockenspiel mit 43 Glocken.
Rechts unten liegt das Baptisterium, in dem Sankt Jan Berchmans 1599 getauft wurde. Eine ihm geweihte Kapelle bewahrt sein Reliquiar sowie Fenster und Gemälde zu seinem Leben. Im Hauptschiff stehen Apostelstatuen, darunter Johannes, Petrus und Jakobus der Ältere.
Die barocke Kanzel von 1758 wird von Figuren der Heiligen Norbert und Augustinus getragen. Über dem Hauptaltar im Chor zeigt ein Werk Michel van der Vorsts (1726–1730) die Kreuzigung Christi.
Beachten Sie das Chorgestühl von 1491, berühmt für seine Arm- und Gesäßstützen mit satirischen und volkstümlichen Schnitzereien zu Hauptsünden und Sprichwörtern.
Die Sint-Sulpitius-Kirche ist nach dem heiligen Sulpicius benannt, obwohl er nie in dieser Region war. Sein Schüler Remaclius christianisierte das Gebiet und errichtete im 7. Jahrhundert eine erste Kapelle, die dem Heiligen gewidmet war. Später entstanden eine romanische und danach eine gotische Kirche, der Name blieb erhalten. Der heutige Bau entstand zwischen 1321 und 1536 nach Plänen des französischen Architekten Pierre de Savoye und beherbergt einen reichen Kirchenschatz sowie ein Museum religiöser Kunst.
3271 Averbode (Scherpenheuvel-Zichem)
7km
07.00 - 12.30
| 13.30 - 19.00
Geöffnet