01 April - 31 Oktober
Mo -
Di 13.00 - 17.00
Mi 13.00 - 17.00
Do 13.00 - 17.00
Fr 13.00 - 17.00
Sa 13.00 - 17.00
So 13.00 - 17.00
01 November - 31 März
Mo -
Di 13.00 - 16.00
Mi 13.00 - 16.00
Do 13.00 - 16.00
Fr 13.00 - 16.00
Sa 13.00 - 16.00
So 13.00 - 16.00
+32 15 29 76 57 - groepen@mechelen.be
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Die St.-Johannes-der-Täufer-und-Johannes-der-Evangelist-Kirche ist eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, deren Ursprung auf eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht. Wie viele mittelalterliche Kirchen litt sie stark unter den religiösen Unruhen um 1560. Die Plünderung des Innenraums und die Nutzung als Kaserne durch Alvas Truppen führten dazu, dass die Kirche zur Ruine wurde. Dennoch setzten Kirchenvorsteher und Gemeinde alles daran, sie wiederaufzubauen und über mehr als ein Jahrhundert hinweg den Innenraum zu verbessern.
Trotz ihrer relativ kleinen Größe ist die Kirche reich an Kunstschätzen. Als Pfarrkirche einer der wohlhabendsten Gemeinden Mechelens – viele Mitglieder des Großen Rates lebten hier – erhielt sie zahlreiche bedeutende Werke. Der Große Rat war seit dem 15. Jahrhundert das höchste Gericht der Niederlande und bestand bis zur Französischen Revolution.
Der Innenraum beeindruckt mit feinen Holzschnitzereien sowie einer einzigartigen Sammlung von Skulpturen und Gemälden. Am Altar befindet sich das berühmte barocke Triptychon von Peter Paul Rubens, „Die Anbetung der Könige“. Sehenswert sind auch die Fresken aus dem 15. Jahrhundert im Turm, die 2008 bei einer Reinigung wiederentdeckt und später vom Agentschap voor Onroerend Erfgoed freigelegt wurden. Seit 2011 können sie im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden und gehören zur historischen Route „Drei Generationen der Burgunder“.
Die Kirche wird gemeinsam mit sieben weiteren historischen Kirchen Mechelens von Torens aan de Dijle vzw in Zusammenarbeit mit der Stadt Mechelen betreut.
In dieser "reichen" Kirche wird eine große Zahl von berühmte Künstler vertreten. Das auffälligste ist zweifellos die von Pieter Paul Rubens (1577-1640) mit "Die Anbetung der Könige" in 1617. Rund 1768 bis 1769 ist das Triptychon eingesetzt in ein neuer Portiek Altar von Pieter Valckx (1734-1785), entworfen von Theodoor Verhaegen (1701-1759). Hinter den Platten gibt es einen Mechanismus um die Gemälden so zu drehen, dass alle Szenen zu sehen sind.
2008 entdeckte man im Turm der St.-Johannes-Kirche zwei große Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert: St. Christophorus und St. Georg. Georg kämpft mit dem Drachen, reich geschmückt auf seinem Pferd. Christophorus trägt das Christkind, begleitet von einem Einsiedler. Seit dem 5. April 2011 sind die Bilder Teil des historischen Rundgangs „Drei Generationen der Burgunder.
Darüber hinaus sind die Kirchenbanken auch speziell, weil es die reichen Sponsoren der Gemeinde waren. Beachten Sie die exquisiten Schnitzereien.
Die reichsten Mitglieder des Großen Rates sind auch verantwortlich für den Bau der Sakraments-Kapelle in 1548. In der angebaute Kapelle wird eben Groß wie das Original Chor ist und in der Kapelle befindet sich der Grabstein des Auftraggeber (Lambert de Briaerde, der damalige Vorsitzender des Großer Rat) und seine Frau.
Die Kirche enthält viele wertvolle Gemälde, darunter Werke von Gaspar die Crayer, Abraham Janssens, Ambrosius Francken und Werken der Schulen von Rubens und Jordaens und anderen großen Meistern von Antwerpen und Mechelen.