01 April - 30 September
Mo 8.00 - 20.00
Di 8.00 - 20.00
Mi 8.00 - 20.00
Do 8.00 - 20.00
Fr 8.00 - 20.00
Sa 8.00 - 20.00
So 8.00 - 20.00
01 Oktober - 31 März
Mo 10.00 - 17.00
Di 10.00 - 17.00
Mi 10.00 - 17.00
Do 10.00 - 17.00
Fr 10.00 - 17.00
Sa 10.00 - 17.00
So 10.00 - 17.00
Vom Eingangsbereich aus, Blick in den Innenraum durch ein historisches Gitter.
Die Kirche ist komplett zu besichtigen bei geführten Besichtigungen im Rahmen der "Journées européennes du patrimoine" (im September) und des Wochenendes der offenen Kirchen (am 1. Wochenende im Juni).
Der Tourist Center Clervaux organisiert jeden ersten Montag des Monats um 14:30 eine Wanderung mit geführter Besichtigung der Kapelle. +352 92 00 72, info@touristcenter.lu
Die heutige Kapelle wurde im Jahr 1761/62 vom Clerfer Grafen Adrien Jean-Baptiste de Lannoy und seiner Frau Constance de Wignacourt erbaut. Mit der dazugehörenden Einsiedelei war die Kapelle Teil eines ausgedehnten Wildparks. Hier entstand ein regionaler Wallfahrtsort, in dem Maria seit Jahrhunderten als "Heil der Kranken“ angerufen wird.
Das Bauwerk ist ein Meisterwerk der Barockarchitektur in dieser Gegend. Der lichtdurchflutete ovale Innenraum ist von harmonischer Architektur mit reicher Ausstattung.
Quelle: Alex Langini, Die Loretokapelle, DCK 3/2013
Das Barock-Portal mit den Familienwappen der Erbauer (J.- B. de Lannoy und C. de Wignacourt) sowie der Madonna mit Jesuskind mit der Inschrift „salus infirmorum“ (Heil der Kranken), ist ein Werk des Bildhauers Stark aus dem „blauen Stein“ von Recht (B).
Gegenüber der Kapelle liegt die Einsiedelei; der Eremit hatte die Aufgabe die Pilger zu empfangen und sich um die Kapelle zu kümmern, in der regelmäßig Gottesdienste stattfanden, besonders an den Marienfesttagen.
Der kunstvoll geschnitzte Hochaltar zeigt ein auf Seide gemaltes Bildnis der Madonna von Loreto. Graf Charles de Lannoy soll es im XVI. Jhdt. aus Italien mitgebracht haben.
Die Decke (Tonnengewölbe) weist zahlreiche, lebhaft ausgeführte Rocaille-Verzierungen auf, in der Mitte ist das Dreieck mit dem „Auge Gottes“ erkennbar, das die immerwährende Präsenz Gottes symbolisiert.
Die Kanzel zeigt die Portraits der vier Evangelisten; der Dorsal zeigt ein Bild des guten Hirten, der dem Prediger Vorbild sein soll.
Links und rechts vom Hochaltar stehen zwei Grabdenkmäler aus schwarzem und weißem Marmor; die Epitaphien kommen aus der Kirche von Ulflingen (Link einsetzen) und erinnern an verschiedene Grafen und ihre Ehefrauen, die dort beerdigt sind.