01 April - 31 Oktober
Mo 8.00 - 18.00
Di 8.00 - 18.00
Mi 8.00 - 18.00
Do 8.00 - 18.00
Fr 8.00 - 18.00
Sa 8.00 - 18.00
So 8.00 - 18.00
01 November - 31 März
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
Längs des Flusses Amblève gelegen, von einem alten Friedhof umgeben, wird diese Kirche vor allem denen gefallen, die ländliche Einfachheit mögen. Seit November 2025 steht dort nur noch eine wunderschöne alte Kastanie, zu der 2026 eine junge Linde hinzukommen wird.
Zuerst fällt der vierseitige romanische Glockenturm aus Kalkstein ins Auge (13. Jh.). Er ist denkmalgeschützt und ein Relikt des ursprünglichen Kirchenbaus. Die Erweiterung zur Kirche stammt von 1744.
Der weiß gestrichene Innenraum hat die Form eines einschiffigen Schiffes. Dieses wird von zwölf Fenstern mit Buntglasfenstern (das letzte stammt aus dem Jahr 2025) erhellt. Vier davon befinden sich im Chor. Der Hauptaltar aus dem 18. Jh. erinnert an den jesuitischen Stil. Im Chor befinden sich einige Chorstühle aus Eichenholz; die Predigtkanzel ist im Stil von Ludwig XIV.
Die hinteren Kirchenfenster stammen von 1938, jene links von 1900–1901. Die rechten zerbarsten 1940 bei der Zerstörung der Brücke von Sougné. 2002 wurde ein erstes Fenster gestiftet. Seit 2024 ersetzen vier zeitgenössische Glasfenster die Oberlichter; sie zeigen Kana, Brotvermehrung, Heilungen, Verklärung und Gethsemane. Finanziert wurden sie durch Mittel, die Pater Benoît OSM sammelte.
Die von der Firma A. Clerinx aus Saint-Trond im Jahre 1862 eingebaute Orgel wurde 1969 vom Orgelbauer Thomas de Ster restauriert, der auch ihre Wartung übernommen hat. Der Orgelkurs der Akademie OVA nutzt sie gelegentlich.
Das derzeitige Mobiliar besteht aus drei Altären im Jesuitenstil (XVIII. Jhdt.). Der Hauptaltar ist mit dem ursprünglichen Kruzifix gekrönt und mit vier Engeln im „Delcour“-Stil geschmückt. Im Narthex befindet sich eine Statue von Notre-Dame des Victoires.
Evangelienkanzel im Stil Louis XIV aus Lüttich, Weihwasserbecken aus rosa Marmor aus Saint-Remy (L. Chèveront 1704). Taufbecken: Korb aus dem XIV. Jhdt. und Sockel aus dem XVI. Jhdt. Chorgestühl (XVII. Jhdt.).
Der links in die Mauer unter dem Lettner eingelassene Reliquienschrein ist ein Geschenk aus dem Jahr 1892 des alten Pfarrers von Sainte-Marguerite, Nicolas-Joseph Carpentier.
1840 liefert Causard zwei Glocken. 1847 wird die große neu gegossen und wiegt 575 kg. 1940 ersetzen Michiels zwei unrein klingende Glocken. 1943 und 1944 beschlagnahmen die Deutschen beide; nur die große kehrt 1945 zurück. 1954 weiht Creusen eine neue 900 kg Glocke von Michiels, die nun die große ist und der Unbefleckten Empfängnis sowie der hl. Theresia geweiht wird.