01 Januar - 31 Dezember
Mo 10.00 - 20.00
Di 10.00 - 20.00
Mi 10.00 - 20.00
Do 10.00 - 20.00
Fr 10.00 - 20.00
Sa 10.00 - 20.00
So 10.00 - 20.00
Lange Zeit blieb dieses Gebiet in seinem natürlichen Zustand und war nur Fischern und Muschelsammlern bekannt. Erst Ende des 18. Jahrhunderts entstand hier ein erster Weiler mit wenigen Einwohnern.
Der eigentliche Aufschwung kam mit der Entwicklung des Badetourismus Ende des 19. Jahrhunderts. Die Gemeinde erlebte einen neuen Aufschwung und verwandelte sich in einen Küstenort mit zahlreichen Infrastrukturen: Villen, Hotels, ein Casino und sogar eine Straßenbahn, die den Bahnhof Quend-Fort-Mahon mit dem Strand verband. Nach Angaben der Compagnie des chemins de fer du Nord war diese Stelle von Paris aus in nur 3,5 Stunden erreichbar.
Ursprünglich ermöglichte eine einfache Kapelle Sainte-Marie, das ehemalige Haus der Damen Watel und Petit, die Ausübung des Gottesdienstes. Bei der Gründung der neuen Gemeinde Fort-Mahon-Plage im Jahr 1922 beschloss die Pfarrei, an der Stelle der Kapelle eine richtige Kirche zu errichten. Die Arbeiten wurden 1931 dem Architekten Louis Quételard aus Le Touquet-Paris-Plage anvertraut. Aus finanziellen Gründen wurden der Glockenturm und das Portal nicht gebaut. Erst in den 1950er Jahren entstand das heutige Portal.
Wenn Sie die Türen der Kirche Notre-Dame de l'Assomption de la Sainte-Vierge öffnen, gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag mitten im Herzen der Hauptstraße des Ferienorts und genießen gleichzeitig ein bemerkenswertes architektonisches Dekor im Art-Déco-Stil mit neo-byzantinischen Einflüssen.
Da es keinen Glockenturm gibt, befindet sich die Glocke in einem kleinen Glockenturm vor der Kirche. Sie wurde 1933 geweiht.
Entlang des Kirchenschiffs veranschaulicht das monumentale Werk des Pariser Malers A. Bourgeois aus dem Jahr 1938 den Kreuzweg. Die vierzehn Stationen sind dargestellt, jede umgeben von ihrer Beschreibung, abwechselnd mit den Monogrammen Christi und den Instrumenten der Passion.
Die Dekoration des Chors, ebenfalls 1938 vom Pariser Künstler A. Bourgeois gemalt, bildet zusammen mit dem Kreuzweg ein zusammenhängendes Bildensemble.
Die Gemälde stellen die Litaneien der Jungfrau Maria dar, symbolisiert durch Medaillons.
Engel mit Phylakterien überragen das Ensemble.
Sie sind das Werk von Daniel Darquet, einem Glasmaler aus Amiens.
In der Mitte hat der Künstler eine klassische Darstellung der Unbefleckten Empfängnis platziert: Erleuchtet und von Sternen umgeben steht sie auf Wolken, zu ihren Füßen der Halbmond.
Die beiden seitlichen Glasfenster zeigen den heiligen Petrus, erkennbar an seinen Schlüsseln, und den heiligen
Joseph mit der Lilie und dem Winkelmaß, dem Werkzeug des Zimmermanns.