01 Mai - 31 Oktober
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01 November - 30 April
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Die Pfarrkirche Sankt Thomas von Canterbury wurde Ende des XII. Jahrhunderts erbaut. Da die erste Erwähnung der Pfarrei Sankt Gabriël aus dem XI. Jahrhundert stammt, kann man davon ausgehen, dass die Prioratskirche vor dem XII. Jhdt. auch als Pfarrkirche diente.
Die auf einem einfachen Grundriss erbaute Kirche mit einem einzigen Schiff und einem Chor verfügt noch über einige interessante romanische Elemente: die flache Chorapsis, die Sonnenuhr und die Westfassade. Das halbrunde Eingangsportal erscheint wie eine Vitrine für überraschende Phantasietiere, die direkt aus dem mittelalterlichen Bestiarium stammen. An der Südfassade ist die Außentreppe, die zum Glockenturm führt, in ihrer Art einzigartig.
Im Inneren sind das Kirchenschiff und der Chor mit Täfelungen ausgeschmückt, die aus der Kirche von Brécy aus dem 18. Jahrhundert stammen, deren Austattung während der Französischen Revolution aus ihr entfernt wurde. Das Gewölbe zwischen dem Chor und dem Kirchenschiff stützt den Glockenturm auf erstaunliche Weise. Im Chor befinden sich zudem noch der Hochaltar und sein Altarbild aus dem XVIII. Jhdt.
Der geschwungene Altar und sein bemaltes und vergoldetes Holzretabel mit korinthischen Kapitellen und mit Blattwerk verzierten Flügeln entsprechen genau ihrer Datierung von 1769. Sie ersetzten einen Altar, der 1698 von Thomas und Richard Saulet angefertigt worden war. Das zentrale Gemälde ist eine Anbetung der Heiligen Drei Könige nach dem Werk von Bernardino Luini, das im Louvre aufbewahrt wird. Das Gemälde ist mit Guillot signiert, aber nicht datiert.
Sie stammen aus dem 17. Jahrhundert. Dabei wechseln sich Paneele mit imposanten Zierleisten und ionischen Pilastern mit eleganten Blattwerkverzierungen ab. Der obere Fries ist fein geschnitzt, insbesondere mit Monogrammen, die wahrscheinlich mit der Adelsfamilie in Verbindung stehen, da diese Holzvertäfelung aus der ehemaligen Kirche von Brécy stammt, die heute als Schlosskapelle dient. Bemerkenswert ist die fast unsichtbare Sakristeitür, die sich nahtlos in die Holzvertäfelung einfügt.
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Sie wurden aus Kalkstein auf beiden Seiten des Kirchenschiffs errichtet und weisen eine für die Region untypische Form auf. Sie lassen sich auf das Ende des 18. oder sogar auf das 19. Jahrhundert datieren. Die schönen korinthischen Säulen mit Voluten, die die Altaraufsätze flankieren, stammen vermutlich vom ehemaligen Hochaltar. Dort stehen zwei Statuen aus dem 18. Jahrhundert: die Madonna mit Kind im Norden und der heilige Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury und Schutzpatron der Kirche, im Süden.
Während Gedenktafeln zum Ersten Weltkrieg an den Wänden der Kirchen im Calvados häufig zu finden sind, sind solche zum Deutsch-Französischen Krieg von 1870 viel seltener. Dennoch sind die Denkmäler zu diesem Konflikt die ersten Beispiele für Denkmäler, die den für das Vaterland Gefallenen gedenken. Logischerweise gibt es davon mehr im Norden und Osten Frankreichs, in der Nähe der Konfliktgebiete, aber auch im Calvados gibt es einige.
Dieser Christus am geschnitzten Holzkreuz stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert. Er ist am Lettner befestigt, der den Eingang zum Chor, dem heiligsten Raum des Heiligtums, markiert. In einigen Kirchen wird diese Vorrichtung durch eine niedrige schmiedeeiserne Chorumzäunung ergänzt. Während der Christus im Bessin oder im Bocage oft allein steht, kann er im Pays d'Auge von Statuen der sogenannten Schmerzensmutter und des Heiligen Johannes des Evangelisten flankiert werden.
Auf dem Friedhof, in der Nähe des Kirchentors, befindet sich eine Reihe recht ungewöhnlicher Gräber. Ihre Grabinschriften sind heute nicht mehr lesbar – einer der Nachteile unseres regionalen Kalksteins. Die geschnitzten Verzierungen, die kirchliche Insignien darstellen – Pastoralstola, Kruzifix und Manipel –, lassen jedoch logischerweise auf die Funktion ihrer Bewohner schließen: ehemalige Pfarrer der Gemeinde, wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert.
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