Bei Ausgrabungen, die 1959 von François Bourgeois durchgeführt wurden, kamen drei verschiedene Gebäude zum Vorschein. Die erste Erwähnung einer Kirche in Bras geht auf das Jahr 1129 zurück. Die Französische Revolution verzögerte den Bau des einschiffigen Gebäudes aus Sandstein und Kalksteinschutt. Fünf Erker mit Bogen- und Harfenfenfenstern. Ein gemauerter Turm, aber ein hölzerner Glockenturm mit vier Schieferseiten, durchbrochen mit doppelter Schalldämmung.
Bemerkenswerter monumentaler Altar aus dem Karmeliterkloster von Marche-en-Famenne, aus teilweise marmoriertem und vergoldetem Holz (18. Jahrhundert). Das Altarbild des Hochaltars aus geschnitztem und polychromem Holz ist ein kurioses Zeugnis des Triumphalismus der Gegenreformation. Der 1853 gemalte Kreuzweg, die Kanzel der Wahrheit und die Glasmalereifenster sind einen Besuch wert.