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Vor etwa 1350 Jahren starb Amandus. Als Missionsbischof bereiste er das Schelde-Tal und bewirkte eine erste Welle der Christianisierung in unserer Region. Die Kunstwerke in der St. Amandus-Kirche erzählen sein Leben und seine Legenden. Kennen Sie die Zeitgenossen von Amandus: Päpste, Bischöfe und Mönche, Könige, Hofherren, Pilger und Heilige, denen man damals große Verehrung entgegenbrachte? Sie alle beeinflussten die Christianisierung, die Amandus in der Schelde-Region durchführte. Es sind Namen wie Papst Gregor der Große, der die religiöse Einheit auch außerhalb des Kirchenstaates anstrebte, der Merowingerkönig Dagobert, der dem heutigen Frankreich Gestalt gab, der irische Mönch Columbanus, der mit der Gründung einer Gelehrtenschule in Luxeuil die „Pilgerreise“ zu seiner Lebensregel machte. Die Geschichte von Amandus ist auch eine frohe Botschaft, in der die Legenden die Gleichnisse des Mittelalters sind.