01 Juli - 31 August
Mo -
Di -
Mi -
Do -
Fr 14.00 - 18.00
Sa 14.00 - 18.00
So 14.00 - 18.00
Die spätgotische Sandsteinkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der breite Chor mit Spitzbogenfenster wurde 1618 errichtet, der neugotische Backsteinturm kam erst im 19. Jahrhundert hinzu.
Im Inneren steht der barocke Hauptaltar mit dem Gemälde Calvarie mit Maria Magdalena von Gaspar De Crayer, einem Schüler Rubens. Zwei barocke Seitenaltäre aus dem 17. Jahrhundert mit ihren Gemälden ergänzen das Ensemble. Die Kreuzesabnehmung ist eine Kopie des Antwerpener Originals aus dem 19. Jahrhundert.
Die Chorfenster wurden 1906 von der Glasmalerfamilie Coucke aus Brügge geschaffen und von der Familie Scheddong gestiftet. Sie zeigen die vier Evangelisten sowie die Heiligen Ulrik und Hubertus.
In der Winterkapelle stehen ein polychromes Holzbild von Sint Anna ten Drieën und der Reliquiensarkophag des Heiligen Hubertus aus dem 17. Jahrhundert. Das Taufbecken aus blauem Stein und Messing stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Auf der Kanzel sind die Evangelisten und der Heilige Ulrik dargestellt.
In und um die Kirche liegen alte Grabsteine, darunter der liegend dargestellte Th. Fourneau in der Südfassade und das Grab des M. de Mercure Beaune (+1585) in der Nordfassade.
Der Heilige Ulrik, um 890 geboren, war Bischof von Augsburg. Er schützte die Bevölkerung vor ungarischen Einfällen und erneuerte zerstörte Klöster. Er gilt als Patron der Fischer, Weber und Winzer und wurde angerufen gegen Plagen, Überschwemmungen, Augenleiden, Fieber und Hundebisse. Sein Gedenktag ist der 4. Juli.
Quellen:
Pfarrei-Team St-Ulriks-Kapelle (2006) St-Ulriks-Kapelle: 100 Jahre Glasfenster VIOE. Bestandsaufnahme des architektonischen Erbes.
Kontakt mit einem Kirchenleiter aufnehmen
Boon Detroy
+32 2,453 94 69/ *32 478 29 47 70