01 April - 30 September
Mo -
Di 13.30 - 16.30
Mi 13.30 - 16.30
Do 13.30 - 16.30
Fr 13.30 - 16.30
Sa 13.30 - 16.30
So 13.30 - 16.30
Sonntag 11.00
Der große Beginenhof (Kulturgut der UNESCO) ist 1962 von der Universität Löwen gekauft und zur Studentenstadt umgewandelt worden.
Inmitten eines Netzes von kleinen Gassen steht die Johannes dem Täufer gewidmete Kirche des Grand Beguinage in frühgotischem Stil (14. Jh.). Von basilikalem Grundriss hat sie weder Turm noch Querschiff. Besonders auffallend ist das große Kirchenfenster in der Absis.
Uber dem Altar kann man ein ‚Golgatha’-Gemälde von Pieter-Jozef Verhaeghen bewundern. Altar und Beichtstühle gehen auf das 16. Jh. zurück; die Orgel stammt von Pieter Goltfuss.
Bei Restaurierungsarbeiten sind Fresken aus dem 14., 15., und 17. Jh. wieder entdeckt worden. Im Boden der Kirche liegen 90 Grabmäler von Beginen*
* Die Beginen legten kein Gelübde ab wie die Schwestern, versprachen aber während ihres Aufenthalts im Beginenhof die Keuschheit zu wahren und der kirchlichen Autorität wie auch den ‚Grandes Dames’ genannten Vorgesetzten zu gehorchen. Die Beginen verbrachten ihre Zeit mit religiösen Handlungen, der Anleitung junger Mädchen zur Handarbeit und mit der Krankenpflege.
KIKIRPA : Photothek online
Besuchen Sie die Kirche St. Johannes der Taüfer
Vierzehn marmorne Quadrate in Rautenform symbolisieren den Leidensweg Jesu. Unsere Zeit stellt weiterhin Fragen nach dem Sinn des Leidens, ohne eine schlüssige Antwort zu finden: Es bleibt nur das Geheimnis. Abweichend von der Tradition endet die Künstlerin nicht mit der Grablegung, sondern zeigt Hoffnung durch das Licht der Auferstehung, die Auferstehung aus Leid und Tod, dargestellt in nüchternen Linien, frei von Pathos.