01 Januar - 31 Dezember
Mo 10.00 - 19.00
Di 10.00 - 19.00
Mi 10.00 - 19.00
Do 10.00 - 19.00
Fr 10.00 - 19.00
Sa 10.00 - 19.00
So 10.00 - 19.00
www.paroisse-de-bastogne.be
Bei der Schlacht in den Ardennen wurde die Kirche schwer beschädigt, konnte aber restauriert werden.
Außen zieht zuerst der massive, eckige Turm aus Steinen aus der Gegend die Blicke an.
Innen richtet man zuerst die Augen nach oben, um das farbige Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert zu bewundern, das Szenen aus der Bibel und dem täglichen Leben darstellt. Das Taufbecken aus Maas-Steinen, der romanische Hochaltar gehören zu den größeren bewundernswerten Stücken, wie auch die Evangelienkanzel aus dem 17. Jahrhundert, die der hiesige Künstler Jean-Georges Scholtus gebaut haben soll.
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Das vielfarbige Gewölbe zeigt eine Reihe von Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, aus dem Alltag mittelalterlicher Bruderschaften und aus dem Leben der Menschen jener Zeit. Es wird einem Künstler aus der Region zugeschrieben und stammt aus dem Jahr 1536 (Moselgotik).
Die aus Eichenholz geschnitzte Grablegung aus dem späten 16. Jahrhundert zeigt den toten Christus, umgeben von Josef von Arimathäa, dem heiligen Johannes, der die Jungfrau Maria stützt, der heiligen Veronika, Martha und Maria Magdalena. Man nennt sie die Grablegung des „Spai trou“ (was so viel bedeutet wie: dickes Loch). Sie könnte aus der (heute nicht mehr existierenden) Trinitarierkirche in Bastogne stammen.
Dieses Taufbecken aus Maas-Stein (Maas-Kalkstein) stammt aus dem 12. Jahrhundert. Es befindet sich hinter einer bemerkenswerten Doppelflügeltür, mit der es verschlossen werden kann. Die Tür wird Jean-Georges Scholtus zugeschrieben.
Die Orgel (sowie der Glockenturm, das Dach und die Buntglasfenster) wurden durch eine Bombe zerstört, die in der Weihnachtsnacht 1944 in der Nähe der Kirche explodierte. Im September 1989, nach 45 Jahren des Wartens und zahlreicher Bemühungen, wurde die heutige Orgel schließlich in Anwesenheit von Monsignore Musty eingeweiht. Firmin Decerf, der Titularorganist, stellte den in der Kirche versammelten Gemeindemitgliedern das Instrument vor.
Die Kanzel aus dem 18. Jahrhundert ist ein Werk des aus Bastogne stammenden Künstlers Jean-Georges Scholtus. Sie ist mit zahlreichen Statuen verziert, darunter der heilige Gregor, der heilige Augustinus und der heilige Hieronymus … und an der Spitze des Zugangstors steht König David mit Krone und Zepter.