02 Januar - 30 Dezember
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Mi 10.00 - 16.00
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Sa 10.00 - 16.00
So 14.00 - 16.00
Bis 1976 zeichnete sich die Kirche Notre-Dame du Mont-Carmel durch einen hohen Turm aus, auf dessen Spitze eine Statue der Jungfrau Maria thronte, die das Gebiet des ehemaligen Blootlands (eine ausgedehnte Sumpfebene) überragte, das dank des unter der Federführung des Grafen von Flandern, Philipp von Elsass, errichteten Netzes von Entwässerungskanälen nach und nach trockengelegt wurde.
Die heutige Kirche, die 1875 auf Initiative von Pfarrer Degrez erbaut wurde, ersetzt eine alte Kapelle, die bereits im 9. Jahrhundert erwähnt wurde. Errichtet aus gelben „Sécherie“-Ziegeln und Stein aus Tournehem, ist sie ein schönes Beispiel für die ländliche neugotische Architektur rund um Audruicq. Ihr einschiffiges Hauptschiff und ihr etwas schmalerer Chor sind mit Marmor aus Marquise verziert. Ihr Innenraum, der sich durch eine bemerkenswert einheitliche und stimmige Ausstattung auszeichnet, scheint im Geist des 19. Jahrhunderts erstarrt zu sein. Lediglich der Festaltar, der nach den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils aufgestellt wurde, spiegelt die liturgische Entwicklung des 20. Jahrhunderts wider. Die Turmspitze, die einst die Landschaft dominierte, wurde schließlich 1976 abgebaut. Die Statue der Jungfrau Maria wurde daraufhin heruntergenommen und über dem Seiteneingang angebracht, wo sie fortan über den Friedhof und das Dorf wacht.
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