01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
Die Legende der wundersamen Statue Unserer Lieben Frau von Lissewege berichtet, dass seit jeher Fischer aus Koudekerke in die Gegend kamen, um ihre Fallen in den zahlreichen Brunnen und Bächen aufzustellen. Eines Tages nahmen sie eine Statue der Jungfrau Maria mit, doch am nächsten Morgen wurde sie wieder am Brunnen gefunden. Als Zeichen dieses Wunders errichtete man an dieser Stelle eine Kirche. Die ursprüngliche Statue ging 1586 bei einem Brand verloren und wurde um 1624 ersetzt.
In der Kirche befinden sich einige bemerkenswerte gemauerte Grabsteine, die Texte über die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit des irdischen Lebens erwähnen. Eine davon lautet wie folgt: Menschel Vorme spyse für den Wurm von Cleid Weirde will myne gedyncke die ligge en styncke int slyck der eirde. In vrede moet zy rusten. Amen. Vreugt oft Noot T'Einde de Dood.
Walram Romboudt, ein lokaler Tischlermeister, stellte im Jahr 1652 den Kreuzschirm und den Orgelkasten her. Der Orgelmechanismus stammt aus dem Jahr 1808 und wurde von Karel Van Peteghem hergestellt. 1994 wurde die Orgel dank einer Spende von William Vanden Heuvel, einem amerikanischen Anwalt und Diplomaten mit Wurzeln in Lissewege, gründlich restauriert.
Im Gang, unter dem Orgelkoffer, erinnert uns eine Informationstafel an diese Spende.
Im Chor der Kirche befinden sich Chorfeuerfenster von Crespin-Crickx mit den Titelmustern; Onze-Lieve-Vrouw, Sint-Jacobus und Sint-Eligius mit den Wappen von Flandern, Lissewege und Ter Doest.
In der Kirche finden Sie auch einige wertvolle Gemälde, darunter Jacobus van Oost der Ältere (Unsere Liebe Frau vom Besuch), Jan Maes (Jakob von Compostella) und Marc van Duvenende (Christus am Kreuz).
Die Kanzel wurde von Walram Romboudt, einem örtlichen Tischlermeister (ca.1598-1668), hergestellt.
Der 49,5 Meter hohe Turm lohnt einen Besuch. Über eine steinerne Wendeltreppe und eine kurze Holztreppe erreicht man die Plattform mit weitem Blick über die Umgebung. Man passiert den Glockenboden mit vier Schallfenstern. Dort hängen sechs Kirchenglocken, drei aus Stahl und drei aus Bronze. Letztere ersetzten die Uhren, die während der deutschen Besatzung 1940–1944 entfernt wurden. Zudem gibt es ein kleines Glockenspiel.