01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 17.00
Di 9.00 - 17.00
Mi 9.00 - 17.00
Do 9.00 - 17.00
Fr 9.00 - 17.00
Sa 9.00 - 17.00
So 9.00 - 17.00
Das weitläufige Belzele liegt am alten Kanal „De Lieve“, entlang dem man wunderbar Rad fahren kann. Belzele (2.500 Einwohner) war nie eine eigenständige Gemeinde, sondern stets Teil von Evergem. Erst zwischen 1902 und 1905 erhielt das Dorf seine Kirche, die „Heilig Hartkerk“, aus Ziegeln und im damals aufkommenden neugotischen Stil.
Der Kirchturm wurde 1913 vollendet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche schwere Schäden, doch 1951 war die Restaurierung abgeschlossen.
Der Hauptaltar ist gotisch gestaltet, mit einem geschnitzten Kruzifix oben und darunter Figuren von Maria und Johannes. Der steinerne Unterbau ist in fünf Felder gegliedert, die die Emmausgeschichte und die Erscheinung des Heiligsten Herzens an Margaretha-Maria Alacoque zeigen.
Im Chor sind vier Szenen an die Wände gemalt: das Opfer Melchisedechs, das Manna in der Wüste, das Abendmahl und Jesus als Freund der Kinder.
Der rechte Seitenaltar ist dem heiligen Josef gewidmet, mit einer Steinstatue und geschnitzten Holzszenen der Heiligen Familie und des sterbenden Josef. Links steht der Marienaltar mit einer Steinstatue und Holzreliefs der Übergabe des Skapuliers an Simon Stock sowie des Rosenkranzes an Dominikus.
Über dem Chor hängt ein drei Meter großes Kreuz. Die Kanzel von 1904 zeigt die vier geschnitzten Evangelisten. Das Taufbecken von 1905 im hinteren Kirchenschiff trägt einen Kupferdeckel. Im 24 m hohen Turm hing ursprünglich eine Uhr von 1903, 1.075 kg schwer. Nach der Restaurierung 2011–2012 kamen zwei Glocken hinzu.
Fotoübersicht des ländlichen Belzele
Karteikarte aus dem baulichen Kulturerbe
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