01 Januar - 31 Dezember
Mo 9.00 - 16.00
Di 9.00 - 16.00
Mi 9.00 - 16.00
Do 9.00 - 16.00
Fr 9.00 - 16.00
Sa 9.00 - 16.00
So 9.00 - 16.00
1963 erhielt die Kirche den Status einer Pfarrei; gleichzeitig wurde die Statue des Guten Hirten eingeweiht und Johan Boon zum ersten Pastor ernannt. Bald folgten Wandbilder und weitere Buntglasfenster. Seit 2018 läuft eine umfassende Neugestaltung des Innenraums.
Mit dem Wachstum der Gemeinde – auch aus Teilen von Sint Pieters Leeuw – entstanden neue Straßen, ein Pfarrhaus, der Wereldwinkel und das Gemeindezentrum Ommekaar. Liturgische Arbeitsgruppen, neue Fußwege und ein wiederbelebter Chor prägten das Gemeindeleben. 1981 wurde der aus den Medien bekannte Rik Devillé Pfarrer; 1992 erschien sein erstes Buch De Laatste Dictatuur.
2002 erwarb die Gemeinde ein angrenzendes Grundstück, das als symbolischer Spielplatz und Wiese gestaltet wurde. Vor der Kirche entstanden eine Wasserquelle von Felix Vancraenenbroeck, die Statue Feuer von Luc Van Ruysevelt sowie eine Streu- und Gedenkwiese mit Werken von André De Baere. Die Gemeinde beteiligte sich an den „Open Tuinendagen“. In den letzten Jahren wurde u. a. am Eikveld ein Tell Well errichtet. Die Zennedal Domäne, eine Jugendresidenz für 150 Personen, gehört zur Kirche; alle Räume sind rollstuhlgerecht, und Kirche wie Gelände sind stets zugänglich.
2012 erhielt die Gemeinde die Auszeichnung „Fairste Kirche“ in Flandern.
An der Chorvorderwand hängt ein rotes Kupferrelief „Jesus, Petrus und das Fischerboot“ (Hans Biermann, Maria Laach, 1989). Es vereint drei Evangelienthemen und symbolisiert die Gemeinschaft der Eucharistie. Jesus kommt aus einer „anderen Welt“. Petrus, bedroht von Angst, streckt die Hand nach ihm aus, und Jesus rettet ihn. Das Boot mit vier Fischen steht für Fülle und die ganze Gemeinschaft.
Der aus acht Bambustischen von Arne Boom gestaltete Tisch symbolisiert das letzte Abendmahl und steht zentral als Zeichen, dass alle am selben Tisch Platz finden. Dort teilen Menschen Brot und Wein zur Erinnerung an Jesus Christus. Zwei keramische Schalen von Ingrid Van Roy (Ostern 2016) – mit Fischmotiven und dem auferstandenen Christus – ergänzen ihn. Die „Predigtdose“ enthält Texte aus den Feiern dieses Jahres.
Diese vierzehn Halbreliefs aus Terrakotta in den Wänden der Kirche wurden von Camiel Colruyt (Halle °1908) angefertigt und am 15. September 1960 eingeweiht. Sie zeigen die vierzehn Stationen des Kreuzwegs. Dieser Kreuzweg beginnt am Fuße der Marienstatue und führt um die Kirche herum bis zur Vorderseite der Statue von Don Bosco.
In der vorderen rechten Einbuchtung auf einem Sockel kann man zwei Hände, die Wasser aufnehmen können, sehen. Daher der Titel „Der WasserSchöpfer“. Bild und Sockel stammen vom Künstler Luc Schets aus Buizingen (2003), in dem Eltern, die ein Kind getauft haben, einen „Tropfen“ Taufwasser legen. Der Sockel ist eine Kreation von Arne Boom (2018).
Dies ist eine Kopie eines Kerzenleuchters aus der „Große Kirche“ Stochkholm und hängt (meist) in der Mitte der Kirche über dem großen ovalen Tisch und wurd - mit einem Sockel - vom Schmied Jozef Dedobbeleer aus Gaasbeek (1992) in Schmiedeeisen angefertigt. Das Thema "Ganzheit der Schöpfung" (Ökologie) wird in dieser Kirche sehr geschätzt.
Beim Bau der Kirche 1951 wurde der Höhenunterschied zwischen Chor und Schiff mit zwei steinernen, bootsförmigen Lesepulten gestaltet, verbunden durch sieben Stufen und eine Kommunionsbank. 2017 entstand daraus eine wellenförmige multifunktionale Bühne mit Sitzplätzen, Rampen, Kinderecke, Sakristei und barrierefreier Toilette. Das Be'Leb'ung wurde von Barbé und Schulpé entworfen und von Boom in Bambus ausgeführt.