01 Juli - 30 September
Mo 9.00 - 19.00
Di 9.00 - 19.00
Mi 9.00 - 19.00
Do 9.00 - 19.00
Fr 9.00 - 19.00
Sa 9.00 - 19.00
So 9.00 - 19.00
01 Oktober - 30 Juni
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So 9.00 - 19.00
Die ehemalige Kirche des Weilers, bevor dieser 1825 an das Dorf Clairfayts angegliedert wurde, erhebt sich die Kapelle „Chapelle de la Nativité Notre-Dame” auf einem Felsvorsprung inmitten eines alten Friedhofs und überragt das Tal des Riamé, von wo aus man Solre-le-Château sehen und die Weite des Regionalen Naturparks Avesnois bewundern kann. Die Kapelle von Epinoy und das Dorf, in dem es zahlreiche Kalvarienberge und Kapellen zu entdecken gibt, bieten dem Besucher eine wahre Oase der Ruhe.
Diese hübsche Kapelle aus Stein und Ziegeln wird von einem mit Schiefer gedeckten Glockenturm überragt. Sie hat ein einziges Gewölbe und eine dreiseitige Apsis. Die gotische Kunst kommt hier in eleganter Schlichtheit zum Ausdruck. Bemerkenswert sind beispielsweise die schöne Außenarchivolte der „Totenpforte” und im Inneren der für die Region typische Bodenbelag aus schwarzem Marmor und Blaustein.
Die Kapelle von Epinoy steht seit 1948 unter Denkmalschutz.
Während der Messe feiern die Katholiken den Tod und die Auferstehung Jesu, indem sie kleine Stücke aus gebackenem Mehl, die Hostien, und Wein weihen, die seinen Leib und sein Blut symbolisieren.
Außerhalb des Gottesdienstes werden diese kostbaren Reliquien in einem verzierten Schrank, dem sogenannten Tabernakel, aufbewahrt, der auf einem Altar steht.
Dieser vergoldete Tabernakel aus Holz stammt aus dem 18. Jahrhundert.
An Weihnachten sieht man sehr oft Darstellungen der Geburt Jesu in Form von Gemälden oder Krippen, doch die Geburt Marias, seiner Mutter, kommt in der christlichen Kunst seltener vor.
Die Szene spielt sich nicht in der Krippe von Bethlehem ab, sondern im Elternhaus. Im Hintergrund ist die heilige Elisabeth zu sehen, die gerade entbunden hat, und im Vordergrund die Hebamme und ihre Helferinnen, die das Kind waschen. Es handelt sich um ein schönes Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.
Diese seltene Steinstatue aus dem 17. Jahrhundert stellt einen Engel dar, dessen Flügel zwar verschwunden sind, dessen Befestigungen jedoch noch sichtbar sind. Sie ist von bemerkenswerter handwerklicher Qualität, ihre Herkunft bleibt unbekannt und überrascht in einem bescheidenen Dorf wie Clairfayts. Sie zeugt von der Bedeutung der Engel in der christlichen Tradition, in der sie Gott umgeben, sowie vom künstlerischen und kulturellen Reichtum der Kirche.
Diese Holzstatue aus dem 16. Jahrhundert stellt den Heiligen Eligius dar, den berühmten Bischof von Noyon, der im 7. Jahrhundert am Hofe König Dagoberts lebte. Zunächst war er Goldschmied, später Verwalter der königlichen Schatzkammer und wurde schließlich zum Schutzpatron der Metallhandwerker. Dieses Werk verdeutlicht die Bedeutung seines Kultes und knüpft an die berühmte Volkslegende vom „Guten König Dagobert“ an, die auch heute noch weithin bekannt ist.
Diese Holzstatue aus dem 16. Jahrhundert stellt den Heiligen Nikolaus dar, Bischof von Myra im 4. Jahrhundert, begleitet von den drei Kindern im Salzfass, gemäß der beliebtesten Legende Nordeuropas. Als Schutzpatron zahlreicher Berufe und der Kinder wird sein Festtag jedes Jahr am 6. Dezember gefeiert. In der angelsächsischen Welt ist er als „Santa Claus“ bekannt und gilt als Vorbild für die moderne Figur des Weihnachtsmanns.
Einst befand sich in dieser Kapelle eine prächtige Statue der Jungfrau mit dem Kind aus dem Mittelalter, wie man sie in der Auvergne findet. Leider wurde sie 1979 gestohlen.
Ein Gemeindemitglied hatte die Idee, auf seine Weise eine Kopie davon zu schnitzen. Diese trat schnell an die Stelle der ursprünglichen Statue, sodass heute alle glauben, es handele sich um das Original.